Archiv Aktuelles 2011

Linktipp

 

Einladung zur Fotoausstellung "Naturerlebnis Sachsen-Anhalt", 23.9.2011, 18 Uhr, Rossla im Südharz

In der Ausstellung „Naturerlebnis Sachsen-Anhalt“ werden neun Fotografen der Regionalgruppe Sachsen / Sachsen-Anhalt des Vereins ihre außerordentlich gelungenen Naturbilder präsentieren. Die Gesellschaft Deutscher Tierfotografen e.V. (GDT) ist die größte Vereinigung von Naturfotografen in Europa. Ziel des Vereins ist es, die Schönheit der heimischen Tierwelt in hochwertigen Bildern zu dokumentieren und die Menschen für ihre Umgebung zu begeistern, um so für den Erhalt der vielfältigen Landschaften zwischen Harz und Elbsandsteingebirge beizutragen.

Wir laden Sie recht herzlich zur Eröffnung der Fotoausstellung am 23.09.2011 um 18.00 Uhr
in die Verwaltung des Biosphärenreservats Karstlandschaft Südharz in Roßla ein.

Im Rahmen dieser Veranstaltung entführt uns der Leiter der Gruppe, Herr Gernot Pohl aus Annarode, in den fernen Osten nach Usbekistan. Das Thema seines Audiovisionsvortrags lautet „Kyzylkum – die unbekannte Wüste“.


7.9.2011, 10 Uhr: Einweihung der Magdeburger Hütte an der Stieglitzecke (Landkreis Osterode am Harz) durch den Nationalparkleiter Andreas Pusch

Wernigerode - Osterode am Harz. Die Magdeburger Hütte am Beginn der Ackerstraße unmittelbar an der Harzhochstraße zwischen
Clausthal-Zellerfeld und Braunlage lädt viele Nationalparkbesucher zur Rast ein. Sie liegt bereits im Landkreis Osterode am Harz und daher ist der Blick von hier auch nach Süden gerichtet - man kann über die Sösetalsperre bis weit in das südliche Harzvorland schauen und dieser
Ausblick ist genau so spektakulär wie der blutrote Sonnenuntergang, der hier bei geeignetem Wetter zu beobachten ist.

Der Zahn der Zeit hatte an der alten Magdeburger Hütte ebenso wie auch an den umliegenden Sitzmöglichkeiten genagt. Den Schneelasten der vergangenen Winter konnte die Hütte kaum noch stand halten. Darum hat die Nationalparkverwaltung die alte Hütte entfernt und durch eine attraktivere neue Hütte ersetzt. Die Arbeiten sind nun abgeschlossen und wir möchten die neue Hütte gern gemeinsam mit der Öffentlichkeit einweihen. Dazu lade ich Sie im Namen des Nationalparkleiters Andreas Pusch für den kommenden
Mittwoch, den 7.9.2011 um 10 Uhr an die Magdeburger Hütte
herzlich ein. Über Ihr Kommen würden wir uns sehr freuen.

Im Zuge der Einweihung werden auch die Nationalpark-Waldumbaumaßnahmen unterhalb des Reitstieges gewürdigt. Dabei wurde der Fichtenbestand so weit aufgelichtet, dass Laubbäume, vornehmlich Buchen, eingebracht werden konnten. Ein weiteres Ziel dieser Maßnahme war es, die gute Fernsicht von der Magdeburger Hütte langfristig zu erhalten. Diesen Blick möchten wir Ihnen ebenfalls vorstellen.


17. Kunstausstellung "NATUR - MENSCH" im Andreasberger Kunst- und Kulturherbst 2011 - Resonanz mit 438 Bewerbern so groß wie lange nicht

Sankt Andreasberg. Die Kunstausstellung "Natur - Mensch 2011" wird am 10. 9. 2011 um 19 Uhr in der Rathaus-Scheune in Sankt Andreasberg im Rahmen einer Vernissage eröffnet. Highlight des Abends ist die Verleihung des Andreas-Kunstpreises. Sie sind herzlich eingeladen, natürlich auch zu allen anderen Punkten unseres Programms, das Sie in der Anlage finden.

Im Anschluss daran ist die Ausstellung vom 11. 9. - 8. 10. 2011 täglich von 11 - 17 Uhr in der Sankt Andreasberger Rathausscheune, der St.
Andreaskirche und der Martini-Kirche zu sehen. Die Kinderkunst wird im Nationalparkhaus Sankt Andreasberg und im Kurhaus Sankt Andreasberg präsentiert.

Auch in diesem Jahr wurden professionelle Künstlerinnen und Künstler aufgerufen, sich mit ihren Kunstwerken für den Andreas-Kunstpreis zu
bewerben. Zum 17. Mal hat eine fachkundige Jury aus den verschiedenen Bereichen der bildenden Kunst Arbeiten ausgewählt, die bald in der Rathaus-Scheune, St. Andreas-Kirche und Martini-Kirche sowie den zugehörigen Außenbereichen in der Nationalparkgemeinde Sankt Andreasberg ausgestellt werden.

Die Ausrichter, die Bergstadt und Nationalparkgemeinde Sankt Andreasberg sowie der Nationalpark Harz, wollen mit den Mitteln der Kunst Mitmenschen nachdenklich stimmen über das, was wir unserer Natur antun und über die vielen Chancen aufklären, die uns die Natur bietet. Die Kunst ist somit gewissermaßen Seismograph, Pädagoge, Katalysator und Visionär zugleich - eine feinfühlige Herausforderung, die zum Nachdenken verleitet. Die Verknüpfung von Naturschutz und Kulturerlebnis macht diese Ausstellung zu etwas ganz Besonderem.

Rückblickend auf die vergangenen Jahre kann erneut festgestellt werden, dass die Ausstellung in Verbindung mit dem Thema Natur - Mensch sich weiterhin steigender Beliebtheit erfreut. Sie ist in Künstlerkreisen mittlerweile als anerkannte professionelle Kunstausstellung über die Grenzen Deutschlands hinaus etabliert. Unter anderem aus Dänemark, Finnland, Frankreich, Großbritannien, der Schweiz, den Niederlanden, Österreich, Bulgarien und Südafrika wurden kreative Arbeiten eingereicht. 438 Künstlerinnen und Künstler, die sich mit insgesamt 774 Werken beworben haben, stellen einen Rekordzuwachs im Vergleich zum Vorjahr dar.

Neben den großen Künstlern waren auch in diesem Jahr wieder die kleinen Kreativen der regionalen Kindertagesstätten und Grundschulen herzlich eingeladen, sich aktiv an der Kinderkunstausstellung zu beteiligen. Natürlich winken auch für die kleinen Teilnehmer attraktive Preise.

Programm als pdf-Datei herunterladen hier!


Sagenumwobene Bergwildnis - Wiederholung des Konzerts 2011 am Naturerlebniszentrum HohneHof

Wernigerode - Drei Annen-Hohne. Wie bei der feierlichen Eröffnung des neuen Naturerlebniszentrums HohneHof am 24. Juni 2011 versprochen, soll das Konzert "Sagenumwobene Bergwildnis" mit dem Philharmonischen Kammerorchester Wernigerode und der RM Balance-Dance Company Blankenburg noch einmal aufgeführt werden. Bei hoffentlich besserem Wetter bietet der HohneHof eine stimmungsvolle Kulisse für dieses besondere Konzerterlebnis, zu dem der Nationalpark Harz für 
Sonntag, den 11. September 2011 um 17 Uhr einlädt.

Seit der Eröffnung im Juni hat das Naturerlebniszentrum die erste Bewährungsprobe bestanden und sich insbesondere in der Zeit der Sommerferien für viele Besucher als Ruhepunkt nach Wander- und Erlebnistouren bewährt. Insbesondere Familien mit Kindern besuchen das Haus mit dem großzügigen Außengelände gern als entspannten Abschluss einer gemeinsamen "Entdeckertour" auf dem Löwenzahnpfad. Aber auch Wanderer, Mountainbiker und Harz-Touristen nutzen gern die Gelegenheit zu einem Gespräch mit dem diensthabenden Ranger, um sich über Wanderwege, Sehenswürdigkeiten oder Nationalpark-Angebote zu informieren.

Der neue Konzerttermin bietet nun allen Besuchern die Möglichkeit zu einem "Familientag" am HohneHof. Bereits in den Nachmittagsstunden ist für eine zünftige Versorgung mit Kaffee und Kuchen gesorgt, aber auch für den Appetit auf etwas Herzhafteres gibt es ein passendes Angebot. Zum Konzert behalten alle Karten, die zum 24. Juni erworben wurden, ihre Gültigkeit, doch können Kurzentschlossene an der Tageskasse vor Ort gern noch zusätzliche Karten erwerben.  Für alle Konzertbesucher gilt der Hinweis, dass der HohneHof nur zu Fuß
erreichbar ist. Vom Parkplatz aus steht ein Kleinbus als Zubringer zur Verfügung. Auch an wetterfeste Kleidung und Mückenschutzmittel sollte man denken. Der Nationalpark Harz freut sich über zahlreiche Besucher!

Anl. Foto vom letzten Konzert frei mit dieser PI, Foto Ingrid Nörenberg, Nationalpark Harz.


Tag des Geotops am 18.9.2011: Hochmoore und Granitklippen im Nationalpark Harz

Altenau-Torfhaus. Spannende Geschichten aus der Welt unter unseren Füßen – die kann die Geologie liefen. Im Mittelpunkt stehen die Geotope – erdgeschichtliche Bildungen, die Erkenntnisse über die Entwicklung der Erde vermitteln. Hierzu gehören beispielsweise natürliche oder künstliche Aufschlüsse von Gesteinen, Böden, Mineralien und Fossilien, einzelne Naturschöpfungen wie Felsen oder Quellen und natürliche Landschaftsformen. Der Harz ist voll von solchen Schöpfungen, ohne die wir die belebte Welt auf den Gesteinen gar nicht richtig verstehen können.

Auch das Nationalpark-Besucherzentrum TorfHaus beteiligt sich am Tag des Geotops 2011 und lädt herzlich ein. Auf einer informativen Wanderung durch den Nationalpark Harz wollen wir mit dem extrem nährstoffarmen Lebensraum Hochmoor und seiner typischen Vegetation eine besonders faszinierende geologische Erscheinung näher kennen lernen sowie einige der landschaftsprägenden Granitklippen des Nationalparks bestaunen.

Der Nationalpark Harz ist mit einer Fläche von 24.700 Hektar einer der größten Waldnationalparke Deutschlands und steht unter besonderem Schutz – er ist Teil des europäischen Schutzgebietssystems „Natura 2000“.
Außerdem ist er Teil des GeoParks Harz . Braunschweiger Land . Ostfalen.
Der GeoPark ist Mitglied im Europäischen und Globalen Geopark-Netzwerk und wird von der UNESCO unterstützt.

Die etwa 3 Stunden lange Wanderung beginnt am 18.9.2011 um 14 Uhr am Nationalpark-Besucherzentrum TorfHaus auf dem Großparkplatz Torfhaus am Fuß des Brockens. Teilnahmegebühr: 4,- €/Kind, 8,-€/Erwachsene.

Anmeldungen zu dieser Veranstaltung zum „Tag des Geotops“ sind unter post@torfhaus.info oder Tel. 05320-331790 möglich. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Anl. Foto frei mit dieser PI: Moore – Geotope und Biotope zugleich. Foto Armin Maywald.


Das Fenster in die Tiefen des Kosmos - Filmbericht am 5.9. im Nationalparkhaus Sankt Andreasberg

Termin: Montag, 5. September, 18.00 Uhr, Dauer ca. 1,5 h
Kosten: Erwachsene 3,- €, Kinder frei
Leitung: Wolfgang Rathje
Infos: Tel.: 05582-923074
Der Film zeigt Reisen durch unendliche Weiten von Raum und Zeit – faszinierende Einblicke mit dem Hubble-Teleskop, in unbekannte Welten. Die Reise geht mit atemberaubenden Bildern zu Sternengeburtsstätten, fremde Welten, Galaxien und schwarzen Löchern, in die Tiefen des Kosmos. Geburten, Leben und Sterben sind ein ständiger Begleiter unseres Lebens, welches sich parallel auch in unserem Kosmos abspielt.
Dieser Filmbericht lässt uns am Ende winzig erscheinen. Alle unsere Mühen werden bedeutungslos gegenüber den kosmischen Ereignissen. Wer diese Veranstaltung verlässt, wird die Welt mit anderen Augen betrachten.

Foto: Der Omeganebel am oberen Rand des Sternenbildes Schütze. Ein Gasnebel mit all seinen Zutaten für eine Sternengeburtsstätte. Die Entfernung von der Erde beträgt 5.500 Lichtjahre. Repro: Wolfgang Rathje


Herbstzeit ist Pilzzeit - Veranstaltungen in der Region Harz - Braunschweig - Achtung: tödliche Doppelgänger - Fortbildung lohnt sich

Vortrag: "Giftpilze - Pilzgifte"
Ort: Nationalparkhaus Sankt Andreasberg
Termin/Uhrzeit: 24.8.2011, 19 Uhr
Veranstalter: Nationalparkhaus Sankt Andreasberg Eintrittspreis 5,- € / Person
Kontakt E-Mail für Info/Anmeldung: nph-st.andreasberg@t-online.de
Tel.: 05582-923074

Vortrag: "Giftpilze - Pilzgifte"
Ort: Ortsbücherei Querum, Bevenroder Str. 33, Braunschweig, begrenzte Plätze
Termin/Uhrzeit: 30.8.2011, 19:30 Uhr
Veranstalter: Förderverein der Ortsbücherei Eintrittspreis frei; Spende erwünscht
E-Mail und Reservierung: angelikabothe@web.de, Tel. 0531 37 72 96

Vortrag: "Giftpilze - Pilzgifte"
Ort: Saal des Kurgastzentrums, Hüttenstr. 9, Altenau
Termin/Uhrzeit: Donnerstag, 15.9.2011, 19:30 Uhr
Veranstalter: Oberharz, Eintritt: 5,- €
Info/Anmeldung Tel. 05328 8020

Pilzkundliche Wanderung mit theoretischem Abend "Herbstzeit - Pilzzeit"
Volkshochschule Braunschweig
Donnerstag 8.9.2011, 18 - 19:30 Uhr, Theorie Sonntag 11.9.2011, 10 - 14:30 Uhr, Wanderung Einzelheiten im VHS-Programm
Information: Tel. 05312412-0

Pilzkundliche Wanderung
FEMO Freilicht- und Erlebnismuseum Ostfalen 10.9.2011, 10 - 12 Uhr,
Braunschweig Information und Anmeldung: Tel. 05353 3003

Pilzkundliche Wanderung
Oberharz Altenau
Mittwoch, 14.9.2011, 10 Uhr, Dauer etwa 4 Stunden
Information und Anmeldung: Tourist-Info Altenau Tel. 05328 8020

Vorträge: Vortragender Harry Andersson

Kontakt und für Rückfragen:
Harry Andersson
kontakt@pilzzeit.de
www.pilzzeit.de

Foto: Der Nadelholz-Häubling ist der tödlich giftige Doppelgänger des viel gesammelten Stockschwämmchens. (Foto: Walter Wimmer)


Unser Sonnensystem und seine Lebenszone und
Der aktuelle Sternenhimmel über Sankt Andreasberg

Termin: Montag, 1. August, 18.00 Uhr
Ort: Nationalparkhaus Sankt Andreasberg, Erzwäsche 1
Kosten: Erwachsene 2,- €, Kinder 1,-€
Info: 05582-923074

Sankt Andreasberg. Die ursprünglich für den 2.8. um 15.00 Uhr angesetzte Veranstaltung entfällt, dafür werden am 1.8. um 18.00 Uhr zwei etwa halbstündige Vorträge geboten.

Reinhard Görke: Das Sonnensystem und seine Lebenszone
In seinem Vortrag beschreibt Reinhard Görke die Größenverhältnisse in unserem Sonnensystem und geht auf die Entfernungen zwischen Sonne und den Planeten ein. Er zeigt die Bahnen der Planeten auf und die daraus entstehenden kosmischen Himmelserscheinungen.
In einem weiteren Punkt erklärt Reinhard Görke, welche Voraussetzungen gegeben sein müssen, um Leben auf einem Planeten entstehen zu lassen und welche Rolle unser Mond für die Entstehung des Lebens auf der Erde gespielt hat.


Uwe Kahnert: Der aktuelle Sternenhimmel über Sankt Andreasberg
Die eingesetzte Planetarium-Software ermöglicht den kompletten Sternenhimmel auf die Kinoleinwand zu zaubern und auch dem interessierten Laien verständlich darzustellen. So ist es auch bei bedecktem Himmel möglich, die Sterne, Sternenbilder und die aktuellen Positionen der Planeten zu zeigen und zu erläutern. Sie können dieses erworbene astronomische Wissen mitnehmen und Zuhause bei klarem Sternenhimmel mit bloßem Auge oder Fernglas anwenden!

Foto: Der aktuelle Sternenhimmel über Sankt Andreasberg. Grafik: Wolfgang Rathje.


28.7.2011: Nächster Termin im Ferienprogramm des Naturerlebniszentrums HohneHof - Hexen und Kräuter

Wernigerode - Drei Annen-Hohne. Das neueröffnete Naturerlebniszentrum HohneHof möchte gerade in der Ferienzeit mit vielfältigen Angeboten hinaus in die Natur locken. So gibt es neben dem Besuch des Löwenzahn-Entdeckerpfades mehrere Veranstaltungen, wo kleine Ferienkinder in
die "sagenumwobene Bergwildnis" entführt werden.

Am kommenden Donnerstag, den 28.7.2011 um 10.15 Uhr laden wir alle Kinder zu einem Ausflug in die Welt der Hexen und Zauberer ein. Bei einem Spaziergang durch die "Kräuter-Hexenküche" hört ihr Geschichten aus dem Leben der Harzer Hexen, lernt Interessantes über "Zauberwirkungen" einiger Pflanzen und könnt dabei Spielen und Basteln. Natürlich können euch Eure Eltern oder Großeltern dabei begleiten.

Treffpunkt zu diesem Spaziergang ist der Parkplatz Drei Annen-Hohne, enden wird dieser Ausflug am Naturerlebniszentrum. Für unsere Vorbereitung würden wir uns über eine Anmeldung unter Telefon 03943 / 5502-15 freuen.

Hinweise auf weitere Veranstaltungen sind unter www.nationalpark-harz nachzulesen.

Anl. Foto frei mit dieser PI.


"Es läuft rund in der Natur" - 2. Ferienerlebnistag im Nationalpark Harz am 26.7.2011 in Ilsenburg

Wernigerode. Am kommenden Dienstag, den 26.07.2011, findet der zweite Nationalpark-Ferienerlebnistag für Kinder statt. Der Nationalpark Harz lädt dazu alle naturinteressierten und abenteuerlustigen Kinder ein, die mehr über die Zusammenhänge in der Natur erfahren wollen. In den Ferien steht natürlich der Spaß an erster Stelle, sodass lustige Spiele und spannende Experimente auf euch und gern auch eure Eltern oder Großeltern warten.

Auf unserer ca. 3-tündigen Tour durch das Ilsetal machen wir an einzelnen Stationen halt, um euch das "Werden und Vergehen" in der Natur sowie die Kreisläufe der Bäume und des Wassers auf spielerische Art und Weise näher zu bringen. Dazu treffen wir uns um 10.15 Uhr am Nationalparkhaus Ilsetal, Ilsetal 5 in der Nationalparkgemeinde Ilsenburg.

Anmelden könnt ihr euch unter der Nummer 03943/ 5502-15.

Anl. Foto frei mit dieser PI: Umweltbildung mit Kindern - Spaß und Ernst liegen nah beieinander.... Foto Nationalpark Harz.


Junior Ranger stoppen Raubbau im „Regenwald Harz“

Das diesjährige Wildniscamp der Nationalparkjugendgruppen stand unter dem Motto „Mission: Retter des Regenwalds!“

Vier Tage Wildnis im „Regenwald Harz“ erlebten 23 Kinder aus den Nationalparkjugendgruppen vom 8. bis zum 11. Juli. Das nun schon seit 10 Jahren stattfindende Wildniscamp ist ein Pfeiler der Umweltbildungsarbeit mit den Nationalparkjugendgruppen. Ohne Strom und fließend Wasser, gekocht wird über dem Lagerfeuer, geschlafen in Zelten, haben die Kinder die Möglichkeit voll in die Natur einzutauchen und einen Hauch Wildnis zu spüren.

Diesjähriges Motto des Zeltlagers war „Mission: Retter des Regenwalds“. Die Kinder reisten als Aktivisten und Forscher in das „Dschungelcamp“ des Nationalparks Harz, um den Regenwald zu erkunden, indigene Völker kennen zulernen und illegalen Holzfällungen ein Ende zu setzen. Dabei kam es auf Teamgeist und Geschicklichkeit, Mut und Fantasie an, welche bei jeder Menge Spaß in vielen Spielen erprobt wurden.

Die Mission des Camps verlief sehr erfolgreich, die Kinder schafften es zwei Holzfäller gefangen zu nehmen. Einer konnte bekehrt werden, der Zweite wurde am Ende des Camps von Polizeibeamten aus Braunlage in Empfang genommen, die für die Kinder- und Jugendarbeit des Nationalparks freundlicherweise diesen Sondereinsatz unternommen haben. Dem Raubbau im „Regenwald Harz“ ist somit vorerst ein Ende gesetzt. Es bleibt abzuwarten, welche Herausforderungen nächstes Jahr auf die Junior Ranger warten, beim Wildniscamp 2012. (Fotos: Zeitung)


Gästeumfrage im Nationalpark Harz zum nachhaltigen Tourismus

Wernigerode. Derzeit führt der Nationalpark Harz eine Gästeumfrage durch.
Sie läuft im Rahmen der europaweiten Tourismusumfrage STEPPA "Sustainable Tourism in Enterprises, Parks and Protected Areas"
(Nachhaltiger Tourismus in Betrieben, Parks und Schutzgebieten) und soll Ansätze finden, wie die Kooperationen zwischen Tourismusunternehmen und Schutzgebieten gefördert und ausgebaut werden kann.

Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der Umfrage helfen dem Projekt und damit dem nachhaltigen Tourismus in den europäischen Schutzgebieten.

WIE KöNNEN SIE TEILNEHMEN?

Der unten genannte Link verweist auf zwei STEPPA online-Fragebögen.
Diese sind nach der bereits gelaufenen Umfrage, die sich an Betriebe richtete, nun die Ergänzungen, die sich an potenzielle und frühere Gäste in den Nationalen Naturlandschaften Deutschland richten. Alles weitere hier:

http://www.nationalpark-harz.de/de/urlaub/umfrage/

Wir danken für Ihre Meldung, Ihre Verlinkung oder Ihren Bericht!


Faszinierende Vielfalt am Wegesrand -
Schnecken entdecken in und um Sankt Andreasberg

Sankt Andreasberg. Das Nationalparkhaus bietet eine Führung zum Kennenlernen der heimischen Schnecken an. Walter Wimmer wird auf der kurzweiligen Wanderung durch den Ort die gemeinsam gefundenen Arten vorstellen und spannende Details aus deren Leben verraten.

Lassen Sie sich entführen in die faszinierende Welt der heimischen Schnecken! So vielfältig wie die Formen, Farben und Größen unserer Schnecken sind auch ihre Anpassungen an den Lebensraum. Das Spektrum reicht von der einen Millimeter winzigen Punktschnecke über die Weinbergschnecke bis zum 20 Zentimeter langen Tigerschnegel.

Es gibt Schließmundschnecken mit einer Tür im Haus, Arten, die Liebespfeile verschießen, räuberische Arten und solche, die sich abseilen können. Mehr als 200 Arten sind aus dem Niedersächsischen Binnenland bekannt, rund 90 aus dem Nationalpark und viele davon können Sie während der Exkursion kennen lernen. Die Veranstaltung ist für jedes Alter und besonders für Familien mit Kindern geeignet und findet auch bei Regen statt.

Treffpunkt: Nationalparkhaus Sankt Andreasberg
Termin: Freitag, 8. Juli, 15.00 Uhr, Dauer ca. 2,5 Stunden
Kosten: Kinder 2,- €, Erwachsene 4,- €, Familien 10,- €
Infos: Tel.: 05582-923074

Foto1: Die Schwarzmündige Bänderschnecke ist auch im Harz weit verbreitet Foto: Walter Wimmer.
Foto2: Die Ohrförmige Glasschnecke gehört zu den so genannten Bikinischnecken. Sie ist die typische Glasschnecke im Oberharz. Foto: Walter Wimmer.


Neue Wasser-Attraktion für den Löwenzahn-Entdeckerpfad in Drei-Annen-Hohne

Wernigerode. Der bei kleinen und großen Besuchern des Nationalparks Harz beliebte "Löwenzahn-Entdeckerpfad" bei Drei-Annen-Hohne bekam unlängst Zuwachs: eine neue Station zum Thema "Wasser". Sie befindet sich unmittelbar am Weg zum neuen Naturerlebniszentrum HohneHof. Hier erfährt man etwas zu Wasserkreisläufen und kann mit Hilfe einer Archimedischen Schraube
aktiv Wasser nach oben befördern und damit ein Wasserrad von etwa einem Meter Durchmesser antreiben. Mit Hilfe der Archimedischen Schraube lassen sich etwa 1 Liter Wasser je Umdrehung nach oben befördern.

Gefördert, gebaut und installiert wurde die Station durch die Lebenshilfe Wernigerode g GmbH. Michael Götze und Frank Grün aus der Lebenshilfe Werkstatt haben gemeinsam mit dem Ausbildungsverantwortlichen Klaus Rathke und Teilnehmern des Berufsbildungsbereiches die Konstruktion und den Bau übernommen. Zusammen mit der Nationalparkwerkstatt Wernigerode wurde die Station dann am Bestimmungsort aufgebaut.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Kinder können hier spielerisch lernen, wie man schon im alten Ägypten mit einem relativ einfachen technischen GerätWasser auf ein höheres Niveau befördert hat. Das so geförderte Wasser treibt
dann über eine Rinne durch Nutzung des Gefälles ein im Mittelalter zur Wasserkraftnutzung übliches, sogenanntes oberschlächtiges Wasserrad an. Eine Informationstafel zu Wasserkreisläufen in der Natur komplettiert die Station. Die Wasserstation ist als Bindeglied zwischen dem Löwenzahn-Entdeckerpfad und dem HohneHof gedacht.

Anl. Foto frei mit dieser PM. Fotos: Otfried Wüstemann.


Matinee-Lesung "Die Tränen der Götter" im Brockenhaus am 3.7.2011

Barbara Piazza liest auf dem Brocken
Nach der Premiere Anfang Juni geht die Serie mit Matinée-Lesungen auf dem Brocken in die nächste Runde. Am kommenden Sonntag, 3. Juli um 11:00 Uhr gibt es im Brockenhaus Frau Barbara Piazza zu erleben, die aus ihrem neuen Bestseller „Die Tränen der Götter“ lesen wird. Barbara Piazza ist eine der erfolgreichsten deutschen Drehbuchautorinnen. Sie hat u.a. das Forsthaus Falkenau und die berühmte Lindenstraße entwickelt. Außerdem hat sie Tatort-Drehbücher geschrieben und die Drehbücher für zahlreiche weitere Fernsehfilme verfasst.

Mit der erfolgreichen Familiensaga „Die Frauen der Pasqualinis“ gelang Barbara Piazza 2009 auch der Durchbruch als Romanautorin. Nun liegt mit „Die Tränen der Götter“ ihr neuestes Werk vor und das Brockenhaus freut sich, dass Frau Piazza die Einladung zu einer Lesung auf Norddeutschlands höchstem Berg angenommen hat. Die interessierten Gäste der Veranstaltung haben die Möglichkeit, den Brockengipfel entweder durch den Nationalpark Harz zu Fuß zu besteigen oder mit dem ersten Zug der Harzer Schmalspurbahn zur Lesung zu erreichen.

Barbara Piazza
Die Tränen der Götter
Mit Diamanten haben sie ein Imperium errichtet, der Edelstein ist ihr Glückssymbol. Aber jetzt droht die Familie Assmann an Verrat, Intrigen und Rachsucht zu zerbrechen. Vor hundert Jahren eröffnete Adam Assmann ein Bergwerk, nachdem er einen Diamanten von unschätzbarem Wert gefunden hatte. Der Stein, auch „Träne der Götter“ genannt, wurde zum Symbol des Assmann-Imperiums. Seinen jeweiligen Besitzer werden nach der afrikanischen Weissagung stets Glück und Erfolg begleiten. Nur der jetzige Firmeninhaber Heinrich Assmann kennt den zweiten Teil der Prophezeiung: Tod und Verderben werden den treffen, den der Stein verlässt.

Barbara Piazza entwirft mit „Die Tränen der Götter“ gekonnt ein opulentes Familiendrama voller Leidenschaft und großer Gefühle und lässt den Leser in die spektakuläre, farbenprächtige Kulisse Südafrikas eintauchen.

Die Lesung kostet 8,- Euro Eintritt und Karten können unter Tel. 039455/50 005 oder per e-Mail unter brockenhaus@t-online im Brockenhaus reserviert werden.


Nationalpark mittendrin - Tag der offenen Tür am 3. Juli 2011 in Sankt Andreasberg-Oderhaus

Sankt Andreasberg. Am kommenden Sonntag, 3. Juli 2011 veranstaltet die Nationalparkverwaltung Harz in ihrer Außenstelle im Sankt Andreasberger Ortsteil Oderhaus einen Tag der offenen Tür. Von 11 bis 17 Uhr präsentiert der Nationalpark hier seine Arbeit im Rahmen eines bunten Programms für die ganze Familie.

In Vorträgen werden der Nationalpark Harz und das Harzer Luchsprojekt vorgestellt. Beim Quiz mit den Nationalpark-Juniorrangern können die Besucher im Anschluss ihr Nationalpark-Wissen unter Beweis stellen. Selbst aktiv werden kann man bei Entdeckungstouren mit Nationalpark-Mitarbeitern, die stündlich zu verschiedenen Themen starten. So kann man z. B. mit dem Kescher die "Welt im Kleinen" erforschen, die Pferde Max und Eros bei Ihrer Arbeit im Wald beobachten oder einen "Streifzug durch
die Pflanzenwelt" und auch durch die Geologie und Landschaftsgeschichte unternehmen. Bei der Vorführung der Luchstelemetrie sind die Besucher dem Luchs auf der Spur. Ganztägig angeboten werden ein Kinderprogramm ebenso wie kreative Holzarbeiten.
Für das leibliche Wohl sorgen Wildspezialitäten vom Grill.

Die Veranstaltung steht unter Schirmherrschaft von Hans-Heinrich Sander (Niedersächsischer Minister für Umwelt und Klimaschutz) und Dr. Hermann Onko Aeikens (Minister für Landwirtschaft und Umwelt des Landes Sachsen-Anhalt).

Das vollständige Programm mit genauem Zeitplan ist erhältlich unter 05582 9189-41 oder im Internet unter www.nationalpark-harz.de. Der Sankt Andreasberger Ortsteil Oderhaus mit der Außenstelle Oderhaus liegt an der B 27 zwischen Braunlage und Bad Lauterberg.
Programm als pdf-Datei zum herunterladen!

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Fotos:
- Nationalpark-Rückepferd hautnah, Foto Katja John
- Die Gebäude der Nationalpark-Außenstelle Oderhaus in Sankt Andreasberg, Foto Horst Hooge


Neugestaltung der Magdeburger Hütte und Nationalpark-Waldumbau im Bereich des Reitstieges am Acker

Wernigerode - Sankt Andreasberg. Die Magdeburger Hütte am Beginn der Ackerstraße unmittelbar an der Harzhochstraße zwischen Clausthal-Zellerfeld und Braunlage lädt viele Nationalparkbesucher zur Rast ein. Der Blick von hier über die Sösetalsperre in das südliche Harzvorland ist genau so spektakulär wie der blutrote Sonnenuntergang, der hier bei geeignetem Wetter zu beobachten ist.

Leider nagt der Zahn der Zeit an der Magdeburger Hütte ebenso wie auch an den umliegenden Sitzmöglichkeiten. Den Schneelasten der vergangenen Winter konnte die Hütte kaum noch stand halten. Darum wird die Nationalparkverwaltung die alte Hütte entfernen und durch eine attraktivere neue Hütte ersetzen.

In diesem Zusammenhang werden auch Nationalpark-Waldumbaumaßnahmen unterhalb des Reitstieges vorgenommen. Dabei wird der Fichtenbestand so weit aufgelichtet, dass Laubbäume, vornehmlich Buchen, eingebracht werden können. Ein weiteres Ziel dieser Maßnahme wird sein, die gute Fernsicht von der Magdeburger Hütte langfristig zu erhalten.

All diese Maßnahmen können leider nicht ohne zeitweise Beeinträchtigungen für die Nationalparkbesucher durchgeführt werden. Wir bitten hierfür um Verständnis.


Magdeburger Weg wieder frei - Neue Altenauer Hütte an der Wolfswarte wird vorgestellt

Altenau. Viel schneller als gedacht gingen die Arbeiten am Magdeburger Weg voran - aufgrund der flotten Arbeit unserer geübten Forstwirte wird der Magdeburger Weg und damit der gesamte Harzer Hexenstieg schon an diesem Wochenende wieder frei begehbar sein. Er war wegen der begonnenen Brut eines Wanderfalkenpärchens für einige Monate mit einer Umleitung versehen worden.

Im Bereich Altenau hat sich noch etwas Neues getan! Die Nationalpark-Werkstatt hat die neue Altenauer Hütte an der Wolfswarte fertig gestellt. Diese Schutzhütte in einem der schönsten Teile des Nationalparks hat eine lange Vorgeschichte - sie umfasst die Beruhigung der Kernzone am Bruchberg und die Umsetzung des Altenauer Skikreuzes vom Bruchberg in den Bereich der Wolfswarte. Zur Vorstellung der neuen Hütte, der Besucherlenkung im Bereich des Bruchberges und der Arbeit des Altenauer Nationalpark-Revierförsters Klaus-Dieter Schulze möchten wir Sie zu einem Pressetermin am kommenden
--------------
Montag, 20.6.2011 um 10 Uhr am Nationalpark-Besucherzentrum TorfHaus
--------------
einladen. Von dort fahren wir gemeinsam zur Wolfswarte.

Übrigens: fantastische Fernblicke sind garantiert! Denn die Wolfswarte gehört immer noch zu den weniger bekannten Geheimtipps im Nationalpark mit hervorragenden Fernblicken weit über fast den gesamten nordwestlichen Harz, s. anl. Foto.
Über Ihre Teilnahme an diesem Termin würden wir uns sehr freuen.

Foto: Blick von der Wolfswarte bei Altenau, Foto Siegfried Wielert, frei mit dieser PI.


Neue Wildkatzenausstellung im Nationalparkhaus Sankt Andreasberg eröffnet: "Das heimliche Leben der Wildkatzen"

Ab dem 10. Juni ist sie zu sehen: Die Ausstellung „Wildkatzen - Ihr heimliches Leben“ Wer hat sie wirklich schon einmal zu Gesicht bekommen? Die Wildkatze, ein heimlicher und scheuer Jäger, der auf leisen Pfoten durch den Wald schleicht, kennen nur wenige Menschen. Durch ihre heimliche und versteckte Lebensweise bleibt die überwiegend nachtaktive und seltene Katze meist im Verborgenen. Einst lebte sie fast überall in den zusammenhängenden großen Waldgebieten Mitteleuropas. Der Mensch veränderte durch seine Nutzungen jedoch ihren Lebensraum und verfolgte sie durch Jahrhunderte als blutrünstige Bestie. Dies führte zu einem sehr starken Bestandsrückgang, in vielen Bereichen sogar zur Ausrottung. Heute genießt die Wildkatze europaweiten Schutz und ist langsam wieder auf dem Vormarsch. In naturnahen Wäldern streift diese hoch spezialisierte, kleine Raubkatze wieder umher. Dort gibt es ausgehöhlte Baumstämme, Wurzelteller, alte Steinbrüche, heckenreiche Waldränder und naturnahe Bachtäler.

Die Ausstellung informiert über ein Wildtier unserer heimischen Fauna, das durch seine verborgene Lebensweise für die meisten Menschen weitgehend unentdeckt bleibt. Gleichzeitig wirbt sie für diese faszinierende Katze und fordert zu ihrem aktiven Schutz auf. Dazu ist es wichtig, dieses wunderbare Tier „zurück in die Köpfe und Herzen der Menschen zu holen“ (Heinz Sielmann, 2001). „Wer bin ich?“ und „Wie lebe ich?“ sind Fragen, die in der Ausstellung ausführlich abgehandelt werden. Außerdem wird erklärt, warum die Wildkatze gnadenlos verfolgt wurde und immer noch gefährdet ist. Vernetzungs- und Schutzmaßnahmen werden aufgezeigt. Großformatige Tafeln informieren mit Texten, Abbildungen und eindrucksvollen Fotos über die spezielle Lebensweise der Wildkatze, über den Zusammenhang zwischen Räuber und Beute oder über natürliche Feinde und über aktuelle Gefährdungen. Durch Installationen und interaktive Stationen wird der Besucher aktiv eingebunden und intensiv an die „Faszination Wildkatze“ heran geführt. Die Ausstellung ist im Auftrag des Naturpark Solling-Vogler gemeinsam von dem Biologen Karsten Dörfer und der Landschaftsplanerin Birgit Czyppull konzipiert und erarbeitet worden. Die meisten Fotos stammen von dem bekannten Naturfotografen Jürgen Borris.

Die Ausstellung ist zu den Öffnungszeiten bis Ende Juli im Nationalparkhaus Sankt Andreasberg zu sehen. Der Eintritt ist frei.
Info: 05582-923074


Ausstellungseröffnung "Flatterhaft" am 10.6.11, 17 Uhr im Biosphärenreservat Karstlandschaft Südharz

Am Freitag, dem 10. Juni, wird um 17:00 Uhr in den Ausstellungsräumen in der Verwaltung des Biosphärenreservates Karstlandschaft Südharz, Roßla, Hallesche Straße 68 a, eine Fotoausstellung zu "Flatterhaftem" eröffnet.
Die Fotos geben einen Einblick in die filigrane und faszinierende Vielfalt der Insekten. Darüber hinaus versprechen 3D-Aufnahmen von Fledermäusen, die mit Spezialbrille betrachtet werden können, ein besonderes Erlebnis.
Bitte gerne auch Familie, Freunde und weitere Interessenten mitbringen!
Die Ausstellung ist wochentags in unseren Dienstzeiten (07.00 - 16:00 Uhr) zu besichtigen oder auch nach Absprache!
Tel. 034651/29889-16


Mit dem "Weißen Reh" auf den Brocken - Ein neuer Märchenpfad wird in Schierke eingeweiht

Wernigerode - Schierke. Am kommenden Freitag, 10.06.2011 wird um 10 Uhr am Nationalparkhaus Schierke ein neuartiger Märchenpfad von Schierke hinauf auf Norddeutschlands höchsten Berg eingeweiht. Hierzu dürfen wir die Medien herzlich einladen.

Der Märchenpfad "Das weiße Reh" ist ein Gemeinschaftsprojekt des Brockenhauses mit dem Nationalpark Harz und soll insbesondere Familien mit Kindern einladen, den Brocken zu Fuß zu erklimmen. Zentrale Fragestellung des Projektes war die Frage, wie man es erreichen kann, dass Kinder wieder mehr Spaß am Wandern haben und nicht nur wandern, weil die Eltern es gern möchten. So können nun Eltern und Kinder entlang der sieben Stationen des Märchenpfades - hinauf durch das Eckerloch - die Abenteuer des Jungen Albert erleben, der sich im Harz auf die Suche nach dem Weißen Reh begibt. Die einzelnen Stationen führen die neugierigen Wanderer hinauf auf den mystischen Brockengipfel und der Höhepunkt erwartet die Kinder dann im Brockenhaus, wo sie auf Albert und das Weiße Reh treffen und sich für ihre Wanderleistung mit einem Sonderstempel im Märchenflyer belohnen können.

Der Märchenpfad fügt sich nahtlos in das Motto "Sagenumwobene Bergwildnis" des Nationalparks Harz ein und bringt den jüngsten
Besuchern des Nationalparks die Natur der Bergwildnis rund um den Brocken näher. Das Projekt ist das erste - in die Tat umgesetzte -
Ergebnis einer seit zwei Jahren bestehenden Kooperation der Brockenhaus GmbH mit der Fachhochschule Magdeburg/Stendal. Während der Projektlaufzeit haben sich unterschiedliche Studentengruppen und Meisterklassen mit vielfältigen Themenfeldern rund um das Brockenhaus beschäftigt. Die vielfältigen und praxisrelevanten Ergebnisse stehen nun - nach unterschiedlich gewichteten Prioritäten - schrittweise zur Realisierung an. Die Partner Brockenhaus und Nationalpark Harz freuen sich über den Start des "Weißen Rehs" und wünschen den jungen und älteren Wanderern viel Spaß bei ihren Erlebnissen entlang des Weges.


Eröffnung der neuen Sonderausstellung "NaturImpressionen - Faszinierende Einblicke" eingefangen von Annelie Krämer und Klaus Weber im Nationalparkhaus Ilsetal am 9.6.2011 um 17.30 Uhr

Zur Eröffnung der neuen Sonderausstellung "NaturImpressionen - Faszinierende Einblicke", eingefangen von Annelie Krämer und Klaus Weber, im Nationalparkhaus Ilsetal am kommenden Donnerstag, 9.6.2011 um 17.30 Uhr möchten wir Sie herzlich einladen und würden uns über Ihr Kommen sehr freuen.

Programm:
. Musikalische Einstimmung: Kreismusikschule Goslar, Querflöten
. Begrüßung Herr Dr. Hans-Ulrich Kison, Nationalpark Harz
. Grußworte Herr BM Dennis Loeffke, Ilsenburg
. Musikbeitrag Kreismusikschule Goslar
. Eröffnung der Ausstellung von Anneli Krämer und Klaus Weber
. Musikalischer Ausklang ca. 18.30 Uhr

Für das leibliche Wohl sorgt das Kurpark-Hotel Im Ilsetal, Familie  Schwertner.

Erstmalig sind in dieser Ausstellung 80 faszinierende Naturaufnahmen der beiden Naturfotografen vereint zu sehen. Die fruchtbare Zusammenarbeit der Künstler ergab sich aus der gemeinsamen Fotografentätigkeit in den letzten vier Jahren in Berlin und Brandenburg. Sowohl Frau Krämer als auch Herr Weber sind häufig als Naturfotografen vorwiegend in der Natur des Spreewaldes und in anderen Teilen Brandenburgs unterwegs.

Anneli Krämer ist seit 2003 als Fotografin tätig und häufig mit ihrer Digitalkamera in den nördlichen, größtenteils unerschlossenen Teil des Spreewaldes anzutreffen. Aufgewachsen in der Natur, lichtet sie am liebsten die kleinen Wunder der Natur ab. Die Künstlerin arbeitet dabei ohne Stativ und fängt damit nicht nur Makrofotografien von Insekten und ihren Lebensräumen ein. An ihren Naturaufnahmen ist feststellbar, dass sie selten scharfe Bilder schießt, sondern das weiche, feine Licht bevorzugt.

Herr Weber ist im zweiten Beruf gelernter Fotograf und hat sich durch zahlreiche großartige Ausstellungen in Brandenburg, vorrangig Tier- und Landschaftsbilder der Spreewaldregion, bereits einen Namen gemacht. Ein Raum der Ausstellung gehört allein den Kranichen, die Herr Weber an verschiedenen Orten im Osten Deutschlands fotografierte. Auf weiteren Bildern hat er Säugetiere und ihre Lebensräume aus dem Spreewald festgehalten. Oft bedient er sich beim Fotografieren der Methoden der Jäger, um in "Schussentfernung" zu kommen. Dabei erscheint die Fototechnik an Wichtigkeit in den Hintergrund zu rücken - wichtiger ist, was damit geschieht.

Mit dem Motto "Natur in ihrer ganzen Vielfalt" verbinden die beiden Fotografen die Hoffnung, dass ihre Absicht, das Interesse der Menschen für die Natur und der Notwendigkeit ihres Erhalts zu fördern, bei den Betrachtern auf Resonanz stößt. Darüber hinaus sollen ihre Bilder Freude verbreiten, der Erholung vom Alltag dienen und zum Betrachten kleinerer Dinge in der Natur anregen.
 
Wir wünschen den Besuchern der Ausstellung beim Betrachten der brillanten und eindrucksvollen Bilder viel Freude.

Die Sonderausstellung ist bis zum 31. August 2011 im Nationalparkhaus Ilsetal, Ilsetal 5 in Ilsenburg, täglich von 8.30 - 16.30 Uhr zu sehen. Der Eintritt ist frei.

Über Ihr Kommen und Ihre Ankündigung würden wir uns sehr freuen.


Sonderveranstaltungsreihe zum Luchs startet - Aktionstag zum Wildtier des Jahres 2011 am 4. Juni in Bad Harzburg

Wernigerode - Bad Harzburg. Der Luchs, die größte Katzenart Europas, wurde von der Schutzgemeinschaft Deutsches Wild zum Wildtier des Jahres 2011 gewählt. Schon lange ist er auf leisen Sohlen auch im Harz wieder unterwegs. Grund genug für den Nationalpark Harz, gemeinsam mit seinen Partnern ein Sonderprogramm aufzulegen.

Höhepunkt des Programms ist der Aktionstag am Samstag, 4. Juni 2011, von 11 - 15 Uhr in und bei Bad Harzburg. Im Haus der Natur informieren Vorträge über den Luchs und das Harzer Auswilderungsprojekt. An zwei Aktionsständen an der Nationalpark-Waldgaststätte Molkenhaus und am Luchsgehege bei der Nationalpark-Waldgaststätte Rabenklippen können Besucherinnen und Besucher auch selbst aktiv werden. Beide Stände sind zu Fuß oder mit der Buslinie 875 ab Bad Harzburg erreichbar. Um 14.30 Uhr gibt dann ein Nationalpark-Mitarbeiter bei einer Luchsfütterung am Gehege an den Rabenklippen Einblicke in die Gehegearbeit. Hierbei ist die scheue Katze auch hautnah zu erleben.

Weitere Veranstaltungen des Sonderprogramms richten sich vor allem an Kinder. So können es sich z. B. Vorschulkinder beim abendlichen
Lesevergnügen "Junge Luchse werden abends munter" im Haus der Natur gemütlich machen. Junge Forscher der 3. und 4. Klassenstufe untersuchen die Lebensweise des Luchses gemeinsam mit den Lehrkräften des Regionalen Umweltbildungszentrums (RUZ) Nationalpark Harz. Aber auch ganze Familien oder Erwachsene finden mit dem "Luchsticket" das passende Angebot.

Das vollständige Sonderprogramm mit allen Terminen und Ansprechpartnern ist in der Nationalparkverwaltung unter Tel. 03943/5502-31 erhältlich. Zu finden ist es auch im Internet unter www.nationalpark-harz.de oder hier als pdf-Datei.

Anl. das Programm und ein Luchsfoto von Siegfried Richter, Nationalpark Harz, frei mit dieser PM.


Vor 81 Jahren soff Schacht I am Harly ab
- Geopark-Wanderung durch den Harly bei Vienenburg am kommenden Sonntag, 29. Mai, 10 Uhr


Goslar - Vienenburg. Der Verein Vienenburg-Tourismus e.V., der BUND sowie auch der NABU Goslar laden für den kommenden Sonntag, 29. Mai 2011, zu einer spannenden geologischen Wanderung durch den Harly ein. Am 8. Mai 1930, vor 81 Jahren, soff Schacht I ab und riss dabei in einem riesigen Krater Teile des Schachtbetriebsgeländes mit sich in die Tiefe. Das war das Ende des blühenden Vienenburger Kalibergbaus.

Der Referent und Geologe Dr. Friedhart Knolle wird in diesem Sinne den Harly einmal anders präsentieren - mit seinen Gesteinen, den Bergbauresten und seiner viele Millionen Jahre alten Erdgeschichte. Die Tour führt vom Parkplatz Schacht I an der Oker in den Burggrund, zum Krater am Schacht I, dann entlang der alten Bahnlinie zum Schacht II und entlang der Oker zurück zum Ausgangspunkt. Dabei werden auch die Geopark-Erlebnispfade vorgestellt, die ausführlich in der Broschüre "Von Wöltingerode zum Muschelkalkkamm" des BUND Goslar vorgestellt sind. Die Broschüre ist während der Tour am Sonntag erhältlich.

Treffpunkt: 10 Uhr auf dem Parkplatz Schacht I in Vienenburg, Dauer der Wanderung ca. 4 Stunden. Je nach Wetter und Wünschen der Teilnehmer kann die Tour variiert werden, denn die Fülle der geologischen Erscheinungen am Harly ist groß. Für die Teilnahme wird keine Gebühr erhoben, aber um eine freiwillige Spende wird gebeten.

Anl. Abb. zeigt die historische Schachtanlage II bei Wöltingerode, dieses Gelände wird während der Exkursion ebenfalls besucht. Quelle: Archiv Fischer, Vienenburg;


"Waldwanderung im Dämmerlicht" bei Drei-Annen-Hohne am Löwenzahnpfad

Wernigerode - Drei-Anne-Hohne. Das Team des Nationalparks Harz lädt auch in diesem Jahr Groß und Klein am kommenden Freitag, 27. Mai 2011 um 20.00 Uhr zu einer Wanderung im Dämmerlicht ein.

Alle Teilnehmer treffen sich am Nationalparkhaus auf dem Großparkplatz Drei-Annen-Hohne. Von dort aus geht es auf eine stimmungsvolle Entdeckungsreise durch die sagenumwobene Harzer Bergwildnis entlang der geheimnisvollen Spuren eines nachtaktiven Waldbewohners. Das Programm sieht dabei zunächst Informationen durch spannende Naturerlebnisspiele vor, die durch einen besinnlichen Spaziergang in der Abenddämmerung abgerundet werden.

Das Nationalparkteam freut sich über zahlreiche Anmeldungen unter der Telefonnummer 03943/5502-15.

Anl. Foto frei mit dieser PI, Foto Siegfried Wielert.


Hexen-Handarbeit im Nationalpark-Besucherzentrum TorfHaus

Torfhaus. Am kommenden Sonntag 22. Mai gastiert Birgit Gack im Nationalpark-Besucherzentrum TorfHaus. Seit 24 Jahren produziert Frau Gack voller Freude und großem Einsatz individuell gestaltete Harzer Hexen-Puppen. "Jede Einzelne ist ein Unikat - keine Hexe ist wie die andere", so Frau Gack.

Nachdem die aus Stoff, Strümpfen und Besen liebevoll gestalteten Puppen auch unter den Gästen des Nationalpark-Besucherzentrums viele Liebhaber gefunden haben, stellt Frau Gack nun einmal persönlich ihre Handwerkskunst vor. "Von 11 bis 14 Uhr können am kommenden Sonntag Interessierte der Handwerkerin bei der Fertigstellung der handgearbeiteten Harzer Hexen über die Schulter schauen und vielleicht im Anschluss ja selbst mit der Hexe im Rucksack eine Wanderung auf den sagenumwobenen Brocken machen", so Heike Albrecht, die Leiterin des Besucherzentrums.

Das Nationalpark-Besucherzentrum TorfHaus befindet sich auf dem Großparkplatz in Torfhaus und ist täglich von 9 bis 17 Uhr geöffnet.

Kontakt und für Rückfragen:
Nationalpark-Besucherzentrum TorfHaus
Torfhaus 38B
38667 Bad Harzburg
Tel. 05320-33179-0
Fax 05320-33179-19
Email post@torfhaus.info
www.torfhaus.info


Beginn der Brockengartensaison 2011 früher als geplant

Wernigerode - Brocken. Ursprünglich geplant war der Beginn der Brockengartensaison erst zum 16. Mai 2011. Doch das Klima und damit auch die Pflanzen haben ihren eigenen Zeitplan. Das Klima wandelt sich und damit auch die Temperaturen auf dem Brocken. Im langfristigen Trend der vergangenen 100 Jahre ist es auf dem Brocken bereits ca. 1 Grad Celsius wärmer geworden. Die derzeitige frühe Waldbrandgefahr, auch in den Wäldern des Harzes, ist ein ebenso deutliches Signal. Der April 2011 war einer der wärmsten seit Beginn
der Wetteraufzeichnungen. Dieser ungewöhnlich warme und sonnige Monat hat somit dazu beigetragen, dass die Brockengartenbesichtigungen in diesem Jahr früher beginnen können als in den vergangenen Jahren.

Obwohl der Winter in der vergangenen Woche auf dem Brocken noch einmal kurz Einzug gehalten hat, können sich daher die vielen Pflanzenfreunde sowie Brocken- und Nationalparkbesucher bereits ab kommendem Mittwoch 11.5.2011 wieder über die zahlreichen, hübschen Pflanzenarten im Brockengarten freuen. Gartenbesichtigungen sind wie in den vergangenen 20 Jahren montags bis freitags 11.30 und 14 Uhr möglich.

Aber auch an den Wochenenden wird die Besichtigung des Gartens im Anschluss an die Rundwanderwegsführungen, die um 11 und 13 Uhr starten, durch die Ranger angeboten. Zusätzlich werden botanisch-gärtnerisch interessierte Gruppen in der Woche, aber auch an den Wochenenden nach Anmeldung unter 0170/570 90 15 und 03943/55 02-20 durch die Anlage begleitet.

Trotz der langen schneefreien Zeit im Winter 2010/2011 gab es auch in diesem Jahr vergleichbar wenige Ausfälle von Pflanzen. Da die meisten im Brockengarten kultivierten Hochgebirgspflanzenarten am Naturstandort eine lange Schneebedeckung gewohnt sind bzw. diese sogar zum guten Gedeihen benötigen, waren wir überrascht, dass die meisten Pflanzenarten gut durch den Winter gekommen sind.

Die Frühjahrs-Instandsetzungsarbeiten, die nötig sind, damit die Pflanzen gut gedeihen und damit die Gartenbesucher die Anlage in der gewohnten anspruchsvollen Qualität vorfinden, begannen am 27.4.2011. Das erste, das im Frühjahr zu tun ist, ist das Einpflanzen von eventuell hoch gefrorenen Pflanzen, das Reinigen der Anlage, die Instandsetzung der Wege und die Versorgung der Pflanzen mit frischem Substrat.

Am 11.5.2011 um 11.30 Uhr werden die ersten Gäste durch den Brockengarten geführt. Eine Vielzahl blühender Felsenblümchen, Primelgewächse, Steinbrecharten, Veilchen, seltener Mannsschildarten und natürlich auch blühende Brockenanemonen werden somit bereits jetzt zu bestaunen sein.

Anl. Foto aus dem Brockengarten frei mit dieser PI, Foto Dr. Gunter Karste.


Magdeburger Weg im Bereich Steile Wand bei Torfhaus noch bis Juni unbegehbar - Wanderfalke brütet

Wernigerode - Altenau/Torfhaus. Der Magdeburger Weg zwischen dem Dammgraben bei Altenau und dem Altenauer Ortsteil Torfhaus ist derzeit in der Folge des vergangenen Winters noch durch Erdrutsche und umgestürzte Bäume auf einer größeren Strecke blockiert, siehe anl. Foto.

Die Bäume drohen wegen der Steilheit des Geländes nachzurutschen und stellen damit ein unkalkulierbares Risiko für Forstwirte und Wanderer dar. Das Entfernen der Bäume und die Freilegung des Weges ist aus diesem Grund technisch aufwändig. Als der Nationalpark die entsprechenden Arbeiten zur Wegeräumung durchführen wollte, wurde jedoch festgestellt, dass sich zwischenzeitlich ein Wanderfalkenpärchen im Brutfelsen am Magdeburger Weg niedergelassen und mit der Brut begonnen hatte. Zum Schutz dieses streng
geschützten Vogels ist es daher nötig, mit den Aufräumungsarbeiten noch so lange zu warten, bis die jungen Wanderfalken flügge sind. Nach den Erfahrungen der Fachleute wird das etwa zwischen Pfingsten und Ende Juni 2011 der Fall sein.

Copyright des Fotos NABU Bonn P. Mey

Um die Durchgängigkeit des Harzer Hexenstieges, dessen Teil der Magdeburger Weg ist, zu gewährleisten, wird für die Dauer der Sperrung weiterhin eine Umleitung angeboten (siehe beiliegende Karte), die auf entsprechenden Schildern direkt vor Ort und auch auf der Homepage des Nationalparks abgebildet ist. Sobald die Möglichkeit besteht, wird der Magdeburger Weg wieder frei gegeben. Alle Wanderer werden um Verständnis gebeten.

Weitere Anlage:
Wanderfalke, Foto mit Nennung des Autors (am Bild genannt) frei.
Magdeburger Weg Umleitungskarte als pdf


"KöNIGINNEN DES WALDES" ALS NEUE ATTRAKTION IM HAUS DER NATUR
PRESSEEINLADUNG ZUR ERöFFNUNG AM 11.5.2011

In einem so genannten Formicarium können Ausstellungsbesucher seit kurzem das Leben und Krabbeln der „Kahlrückigen Waldameisen“ beobachten.
„Mit geschätzten 100.000 Ameisen und mehr als sechs Königinnen hat das Haus der Natur das deutschlandweit größte Formicarium“, so Gert Habermann, Leiter der Niedersächsischen Ameisenschutzwarte. In einem naturnahen Außenbereich „wohnen“ die Ameisen in ihrem Nest. Eine Ameisenstraße führt durch einen Verbindungsgang hinein in die Walderlebnisausstellung, wo die Tiere gefüttert werden und aus nächster Nähe beobachtet werden können. Besucher der Walderlebnisausstellung können damit neben der bereits vorhandenen Luchsinformation eine weitere Leittierart des Waldes kennen lernen. Für die Bildungsarbeit der Niedersächsischen Landesforsten und des Nationalparks Harz mit seinem regionalen Umweltbildungszentrum ist das vernetzte Leben der Ameisen im Ökosystem Wald ein ausgezeichnetes Studienobjekt, das besonders auch von Schulen und Kindergärten genutzt werden kann.
Die neue Station entstand binnen kurzer Zeit dank der Niedersächsischen Bingo-Umweltstiftung und der Kooperationspartner im Haus der Natur, sowie der fachlichen Betreuung durch die Niedersächsische Ameisenschutzwarte.

Hiermit laden wir MedienvertreterInnen herzlich ein zur „Welcome Party“, sprich zur Eröffnung dieser besonderen Ausstellung.
Wir würden uns freuen, Sie am Mittwoch, den 11.Mai um 17 Uhr bei uns begrüßen zu dürfen. Es erwartet Sie ein Vortrag durch den Leiter der Ameisenschutzwarte und ein ansprechendes Begleitprogramm.

Das Haus der Natur mit Luchs-Info Harz ist eine Walderlebnisausstellung, die gemeinsam von der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, dem Nationalpark Harz und den Niedersächsischen Landesforsten betrieben wird.
Das Haus befindet sich in Bad Harzburg direkt neben der Burgbergseilbahn und hat dienstags bis sonntags (montags nur an Feiertagen) von 10 – 17 Uhr geöffnet. www.haus-der-natur-harz.de


Der Kreuzotter auf der Spur
Nationalparkhaus bittet um Mithilfe


Sankt Andreasberg. Die Kreuzotter war einst auch im Harz weit verbreitet und häufig. Heute ist sie hier extrem selten, bzw. es gibt kaum Daten über sie. Das soll sich jetzt ändern. Ole Bauer, der seit März für ein Freiwilliges Ökologisches Jahr im Nationalparkhaus Sankt Andreasberg weilt, hat sich zum Ziel gesetzt, die scheuen Reptilien im Oberharz im weiteren Umkreis von Sankt Andreasberg zu erforschen. „In erster Line geht es darum, herauszubekommen, wo es überhaupt noch Kreuzottern gibt“, erklärt Bauer. In Absprache mit der Nationalparkverwaltung wird er in den nächsten Wochen ausgewählte Flächen im Nationalpark und angrenzenden Bereichen untersuchen. „Ich hoffe dabei auch auf viele Hinweise aus der Bevölkerung“, sagt der junge Mann. Dabei sind auch ältere Beobachtungen von Interesse, denn Kreuzottern sind sehr standortstreu. Die dabei erhaltenen Daten werden auch in das Tierartenerfassungsprogramm des Landes Niedersachsen eingehen und mit dazu beitragen, die Kreuzotter und ihre Lebensräume nachhaltig zu schützen.

Wer Kreuzotterbeobachtungen mitteilen möchte, kann das im Nationalparkhaus Sankt Andreasberg, Erzwäsche 1, zu den Öffnungszeiten persönlich, per Telefon (05582) 923074 oder per mail nph-sankt.andreasberg@t-online.de  tun.

Foto: Kreuzotter (Foto: Hendrik Birk).


Premiere: Wanderung mit Elbingeröder Hortkindern - Neues Pferdegespann des Nationalparks Harz im Einsatz

Elbingerode. Zu Beginn des Jahres 2011 hat der Nationalpark Harz zwei neue Kaltblutpferde für die Arbeit im Wald und für die Öffentlichkeitsarbeit erworben. Nach Eingewöhnung und Probearbeiten wurde der erste Kontakt zu einer Kindergruppe vorbereitet.

Hortkinder aus Elbingerode hatten die Ehre, die erste geführte Wanderung mit Eros und Max zu erleben. Der zuständige Nationalpark-Revierförster Martin Bollmann: "Die Grundschüler waren sichtlich begeistert von den siebenjährigen Vierbeinern. Nach gut drei Stunden gemeinsamen Miteinanders waren sich Nationalparkmitarbeiter und alle Schüler einig: Absolut kindertauglich und universell einsetzbar!"

Fotos: Martin Bollmann, Nationalpark Harz,


Nationalpark-Besucherzentrum TorfHaus richtet bundesweites Fachtreffen von Infozentren aus

Altenau - Torfhaus. Einmal im Jahr treffen sich die Infozentrenleiterinnen und -leiter aus Nationalparken, Naturparken und Biosphärenreservaten der Nationalen Naturlandschaften zu einem bundesweiten Austauschforum.

Jüngst lud Heike Albrecht, Leiterin des Nationalpark-Besucherzentrums TorfHaus, die Kollegen in den Nationalpark Harz ein. Die Teilnehmenden reisten aus der gesamten Bundesrepublik von Eifel, Müritz, Wattenmeer, Bayerischem Wald, Südschwarzwald, Darß, Pfälzer Wald und anderen Naturlandschaften an.

Auf dem Treffen referierte Professor Martin Weigel, Vorstandsvorsitzender der Glücksburg Consulting AG, über die regionalwirtschaftliche Bedeutung von Infozentren in Großschutzgebieten aus Sicht eines privaten Tourismusmarketing- und -serviceunternehmens. "Insbesondere ein gutes Qualitäts- und Servicemanagement in den Informationszentren liegt uns am Herzen. Gemeinsam mit den Touristikern und weiteren Netzwerkpartnern in der Region können wir so die Attraktion des Schutzgebietes und der gesamten Region stärken helfen". Die Resonanz auf den Vortrag war sehr positiv: "Professor Weigel setzte mit seinem Vortrag gute Impulse zum Management und zur weiteren Attraktivitätssteigerung der Angebotspalette unserer Zentren", so die einladende Leiterin Heike Albrecht.

Ein weiterer Themenbereich wurde durch den Vortrag von Christina Wibmer eingeleitet. Sie berichtete über die Vernetzung von regionalen ÖPNV-Angeboten und den Tourismus anhand des Bayerwald-Tickets mit Gästeservice-Umwelt-Ticket in der Nationalpark- und Naturparkregion Bayerischer Wald. Diesem engagierten und zukunftsweisenden Projekt wurde der Fahrtziel Natur-Award 2010 verliehen. Bei dem Bayerwald-Ticket handelt es sich um einen Verbundfahrschein für die wichtigsten Bus- und Bahnverbindungen in der Nationalparkregion Bayerischer Wald. Ab Sommer 2010 wurde das Gästeservice Umwelt-Ticket (GUTi) eingeführt. Die kostenfreie GUTi-Gästekarte gilt als Fahrschein für beliebig viele Fahrten während des gesamten Aufenthalts in der Region. Sie belohnt alle Gäste, die in der Nationalpark- und Naturparkregion Bayerischer Wald umweltbewusst ohne Auto unterwegs sind. Die anschließende Diskussion beinhaltete die Übertragung dieses Modells in andere Regionen und die Umsetzungschancen.

Weitere Programmpunkte beschäftigten sich mit der Konzeption der Ausstellung im Nationalpark-Besucherzentrum TorfHaus und dem Junior-Ranger-Programm von Europarc Deutschland e.V. in den Nationalen Naturlandschaften. Abgeschlossen wurde die Tagung durch Besuche des Hauses der Natur in Bad Harzburg und des Luchsgeheges an den Rabenklippen.


Geopark Harz . Braunschweiger Land . Ostfalen - Neuer Geopunkt in der Landmarke 2 im Kellwassertal, Okertalsperre - Weltbekannter Aufschluss mit Zeugnissen einer geologischen Katastrophe

Quedlinburg - Clausthal-Zellerfeld. Mit dem Aufschluss "Kellwassertal" ist die Geopar-Landmarke 2 (Ottiliae-Schacht-Gerüst Clausthal-Zellerfeld) um einen einzigartigen Geopunkt reicher. Hier wurden im Jahr 1850 erstmals zwei Gesteinshorizonte beschrieben, die weltweit vorkommen und mit einem der größten Massenaussterbe-Ereignisse in der Erdgeschichte zusammenhängen. Fast das gesamte Leben der Erde starb damals aus Gründen, die bis heute unklar sind, aus. Der Name des Harzer Tals wurde dadurch weltbekannt - denn diese geologische Katastrophe heißt weltweit "Kellwasser Event".

Damit diese Schichten gut sichtbar bleiben, wurde der Aufschluss vor einiger Zeit großflächig frei gelegt. Beteiligt waren Vertreter der Deutschen Gesellschaft für Geowissenschaften, des Landesamtes für Bergbau, Energie und Geologie, des Geozentrums Hannover und des Senckenberg-Institutes. Außerdem gibt eine vom Regionalverband Harz finanzierte Informationstafel Auskunft über die geologischen Besonderheiten. An der inhaltlichen Erstellung waren maßgeblich Dr. Eberhard Schindler, Dr. Friedrich Wilhelm Luppold und Dr. Heinz-Gerd Röhling beteiligt. Für die Aufstellung der Tafel sorgten Mitarbeiter der Niedersächsischen Landesforsten. Jüngst konnten sich die Mitglieder des Geoparkbeirates im Anschluss an ihre Sitzung von der gelungenen Aufbereitung des Geopunktes überzeugen.

Zu unserem Bild: Mitglieder des Geoparkbeirates und Vertreter der DGG sowie LBEG vor dem Aufschluss, Foto: Christiane Linke.


Foto Katja JohnSchwere Zeit für die Tierwelt etwas erleichtern

Loipen im Nationalpark sind aktiver Naturschutz - störempfindliche Bereiche werden durch Besucherlenkung beruhigt. Denn für die Tierwelt ist der Winter die schwerste Zeit. Der Nationalpark Harz bittet daher alle Gäste, bei allem Spaß an Sport und Spiel den rücksichtsvollen Umgang mit der Natur nicht zu vergessen.

Skiläufer und Wanderer sollten unbedingt auf den gespurten und gekennzeichneten Loipen sowie den ausgewiesenen Wanderwegen bleiben.
Spaziergänger, die unbedacht querfeldein wandern, richten oft unbewusst schwere Schäden in der Natur an. Tiere werden aufgeschreckt und aus ihren Verstecken vertrieben. Finden sie danach nicht genug Nahrung, um wieder zu Kräften zu kommen, kann das ihren Tod bedeuten. Der Park bittet daher eindringlich, Lärm zu vermeiden, Hunde anzuleinen und auf das Skilaufen in der Dämmerung und bei Nacht zu verzichten.

Weitere Informationen gibt es auf den Internet-Seiten des Nationalparks unter www.nationalpark-harz.de

Nationalparkwinter am Oderteich. Foto: Katja John.

Für Rückfragen steht Ihnen auch Nationalpark-Revierförster Ulrich Schulze unter 0171-12 51 258 zur Verfügung, der in der Region Torfhaus für die Organisation des Loipenspurens zuständig ist.


Lust auf ein Open-Air-Semester? Jetzt bewerben bis 15.1.2011!
Commerzbank und Nationale Naturlandschaften schreiben erneut "Praktikum für die Umwelt" aus


Ab sofort können sich Studentinnen und Studenten aller Fachrichtungen um das "Praktikum für die Umwelt" 2011 bewerben. In Kooperation mit
Europarc Deutschland, dem Dachverband der Nationalen Naturlandschaften, ermöglicht die Commerzbank erneut 50 Studierenden ein drei- bis
sechsmonatiges Praktikum in insgesamt 26 teilnehmenden Nationalparken, Naturparken und Biosphärenreservaten in ganz Deutschland. Die Einsatzstellen reichen vom Schleswig-Holsteinischen Wattenmeer bis zum Berchtesgadener Land.

Auch der Nationalpark Harz bietet interessante Praktikumsplätze an - so im Nationalpark-Besucherzentrum TorfHaus, in Wernigerode und in Sankt Andreasberg.

Die Commerzbank sorgt für Unterkunft und ein Praktikantengehalt, die Nationalen Naturlandschaften übernehmen die fachliche Betreuung. Das Praktikum bietet nicht nur intensive Naturlerlebnisse mitten in atemberaubenden Wäldern, bizarren Felslandschaften und an spektakulären Küsten. Die Teilnehmer erwerben auch wichtige Kompetenzen für ihren späteren Beruf, zum Beispiel in den Bereichen Öffentlichkeitsarbeit und Wissensvermittlung.

Die Bewerbung erfolgt ausschließlich online:
www.praktikum-fuer-die-umwelt.de. Hier sind auch alle Stellenprofile im Detail hinterlegt. Die Bewerbungsfrist endet am 15. Januar 2011.

Das von der UNESCO ausgezeichnete "Praktikum für die Umwelt" führen Commerzbank und die Nationalen Naturlandschaften seit über 20 Jahren gemeinsam durch. Seitdem haben rund 1.300 Praktikantinnen und Praktikanten in den teilnehmenden Großschutzgebieten einzigartige Orte für ihr Engagement gefunden.

Im Rahmen ihrer unternehmerischen Verantwortung dokumentiert das "Praktikum für die Umwelt" das langfristige Engagement der Commerzbank
für Bildung und leistet einen wichtigen Beitrag zu einem nachhaltigen Miteinander von Mensch und Natur.

Foto: Umweltbildung im Nationalpark Harz - hier bei Torfhaus - wird immer beliebter. Foto Nationalpark-Besucherzentrum TorfHaus.


Tier-Kalender 2011 zugunsten des Luchsprojekts
- Faszinierende Bilder aus dem Nationalpark Harz

Wernigerode - Herzberg am Harz. Erstmals gibt der Nationalpark Harz in Zusammenarbeit mit der Jungfer Druckerei und Verlag GmbH aus Herzberg am Harz einen Fotokalender mit Tiermotiven aus dem Harz heraus.

Die Aufnahmen stammen von renommierten Tierfotografen, Hobbyfotografen sowie Mitarbeitern des Nationalparks. Frau Juliane Schuster vom graphischen Kundenservice der Druckerei Jungfer und Herr Ole Anders, der Koordinator des Nationalpark-Luchsprojekts, haben aus einer Vielzahl von Aufnahmen eine exklusive Auswahl im Kalenderformat 48 x 35 cm erstellt.

Der Kalender wurde in einer limitierten Auflage von 700 Exemplaren produziert und von der Druckerei Jungfer der Gesellschaft zur Förderung des Nationalparks Harz e.V. kostenlos zur Verfügung gestellt. Er ist zum Preis von 15,75 Euro in den Verkaufsstellen des Nationalparks und im Haus der Natur erhältlich, der Erlös kommt vollständig dem Luchsprojekt Harz zugute.

Auch im Nationalpark-Besucherzentrum TorfHaus kann der Kalender gegen Vorkasse und eine Versandkostenpauschale von EURO 3,50 € zzgl. MWSt.
bestellt werden. Die Bestellung ist formlos telefonisch unter 05320/33179-0 oder per Email an post@torfhaus.info möglich. Den Bestellenden wird digital oder postalisch eine Rechnung zugesandt. Nach Eingang des Rechungsbetrages erfolgt die Zusendung der bestellten Ware.
Die Bestellung ist auch über die Seite www.nationalpark-harz.de möglich.