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Archiv 2012

Fotoausstellung HarzNATUR 2011 im Internationalen Haus Sonnenberg Ausstellung ab 29.12.2012

Sankt Andreasberg. Der Nationalpark Harz hatte 2011 in einem Fotowettbewerb dazu aufgerufen, die schönsten Bilder aus dem Harz einzusenden - fast 1.300 Einsendungen erreichten die Jury, die dann die schwierige Aufgabe hatte, die schönsten, spektakulärsten und überzeugendsten in den verschiedenen Kategorien zu küren. Ab dem 29. Dezember kann eine Auswahl von 25 herausragenden Fotos des Jahres 2011 im Internationalen Haus Sonnenberg besichtigt werden. Dabei handelt es sich um Landschaftsaufnahmen, Pflanzen und natürlich die einmalige Tierwelt des Harzes.

Die Ausstellung ist bis dort zum 28. Februar 2013, jeweils von Montag bis Freitag zwischen 10 und 16 Uhr zu besichtigen, am Wochenende nach telefonischer Rücksprache unter 05582/ 944-0.

Zu sehen sind natürlich auch die Gewinner des letztjährigen Wettbewerbs: Die Wettbewerbskategorie A ("Es rennt, fliegt oder krabbelt - Kleine und große Tiere des Nationalparks") und gleichzeitig der Gesamtsieg ging an Marko König mit seinem Bild eines Fuchswelpen. In der Wettbewerbskategorie B ("Sagenumwobene Bergwildnis - Landschaften des Nationalparks") gewann Tobias Mittmann mit einem spektakulären Blick vom Brocken. Und in der Wettbewerbskategorie C ("Kleine Welt am Wegesrand - Pflanzen- und Makroaufnahmen") siegte Dieter Mendzigall mit dem Foto einer verdorrten Pflanze im winterlichen Eispanzer.

Der Fotowettbewerb HarzNATUR wurde 2011 erstmals gemeinsam vom Nationalpark Harz und der Jungfer Druckerei und Verlag GmbH ausgeschrieben. Jährlich werden die 14 besten Fotos der Ausstellung für den Nationalpark-Kalender ausgewählt. Der Kalender wird von der Druckerei kostenlos zur Verfügung gestellt. Der Erlös des Kalenders geht zu 100 % an das Harzer Luchsprojekt.

Foto des Gesamtsiegers Marko König


Schwäne frieren auf dem Eis nicht fest - Aufräumen mit einer alten Legende

Bad Harzburg. In den letzten Tagen bekamen die Ranger im Haus der Natur in Bad Harzburg wieder Hilferufe "Der Schwan im Kurparkteich ist festgefroren - bitte helfen Sie!". Ein weitverbreiteter Irrtum - denn Schwäne frieren nicht fest!

Wenn die Gewässer zufrieren, sieht man immer wieder einzelne Schwäne oder Enten, die unbeweglich auf dem Eis sitzen, um Energie zu sparen. Besorgte Beobachter denken dann, dass diese Tiere festgefroren sind und alarmieren sogar die Feuerwehr.

"In der Regel frieren die Tiere aber nicht fest, sondern sitzen nur - auch auf dem Eis - ganz still, um Energie zu sparen", erklärt der Biologe Walter Wimmer, NABU-Regionalgeschäftsführer für Südost-Niedersachsen, der auch dasNationalparkhaus Sankt Andreasberg leitet. "Wichtiger als vermeintliche Rettungsversuche, ist es dann, die Tiere nicht aufzuscheuchen, damit sie nicht zusätzlich Reserven verbrauchen", fährt der Biologe fort. Spaziergänger sollten also sich und ihre Hunde zurückhalten.

Haben Enten, Schwäne und andere Vögel denn keine kalten Füße?

Doch, haben sie! Und genau das ist ihr Trick. Die Natur hat sich für die Vögel eigens einen speziellen Trick ausgedacht. Ein System fein verzweigter Adern im Bein der Vögel dient dem Wärmeaustausch. Hier gibt das fußwärts fließende Blut Wärme an das körperwärts fließende Blut ab. So bleiben die Füße kalt und es wird wertvolle Energie gespart. Das hilft mit, die Nahrungsknappheit, das wirkliche Problem im Winter, zu überstehen. Dieses Wundernetz kann bei drohender Überhitzung des Körpers auch abgeschaltet werden. Dann wird überschüssige Wärme über die Füße abgegeben und die Körpertemperatur heruntergeregelt.

Auch das ist durchaus sinnvoll, denn im Gegensatz zu uns nahezu nackten Menschen können Vögel nicht schwitzen. Dabei würde ihr Gefieder verkleben und nicht mehr ausreichend isolieren. Diese Isolation nutzen die Tiere aber, wenn sie sich dick aufplustern. Wir brauchen die heimischen Vögel im Winter also keineswegs wegen ihrer kalten Füße zu bedauern, solange sie ausreichend natürliche Nahrung und Ruhe finden.

Grünfínken im Winter, Foto Siegfried Wielert


Nur im Winter: Fenster gegen kalten Wind an der Magdeburger Hütte des Nationalparks Harz

Braunlage. Auf Grund der günstigen Schneeverhältnisse konnten bereits alle Loipen im Nationalpark Harz gespurt werden. Dadurch ist eine gute Grundlage für das künftige Spuren gelegt. Die Loipen im Bereich der Ackerstraße zählen zu den schneesichersten im Nationalpark Harz. Ab Stieglitzecke ist wegen der Wegebreite zwischen den klassischen Spuren auch die Nutzung für Wanderer
sowie Skiskater möglich.

Im Jahr 2011 wurde hier die Magdeburger Hütte an der Harzhochstraße halbwegs zwischen Clausthal-Zellerfeld und Braunlage mit Ausblicken in zwei Richtungen neu erbaut, damit Wanderer und Skiläufer auch zukünftig eine trockene Unterstellmöglichkeit haben.

Der vergangene Winter hat gezeigt, dass in der rauen Jahreszeit der kalte Wind den Aufenthalt in dieser Hütte etwas ungemütlich macht. Aus diesem Grund hat der Nationalpark Harz die nach Südwest ausgerichtete Seite der Hütte mit Plexiglasscheiben versehen, die zum Sommer wieder entfernt werden. Die schöne Aussicht bleibt somit auch für den Winterbesucher weiterhin erhalten, versichert Henning Ohmes, der für das Gebiet zuständige Nationalpark-Revierförster.

Fotos von Henning Ohmes


Weihnachten am Natur-Erlebniszentrum HohneHof

Wernigerode - Drei Annen-Hohne. Auch in der Vorweihnachtszeit und in den Weihnachtsferien lädt das Natur-Erlebniszentrum HohneHof zu einem Besuch ein.

So bieten wir beispielsweise am Sonntag, den 16. Dezember 2012 um 11 Uhr eine Wanderung auf den Spuren von Märchen und Sagen rund um den HohneHof an. Treffpunkt ist der Parkplatz in Drei Annen-Hohne, von wo es dann mit dem Ranger in den verschneiten Winterwald der Umgebung geht. Die Wanderung endet am HohneHof, wo man sich mit einem kleinen Imbiss und warmen Getränken
stärken kann. Die Wanderung ist für Erwachsene und Kinder gleichermaßen geeignet.

Am Mittwoch, 19.12 2012 gibt es für alle Kinder, die noch ein selbstgebasteltes Geschenk brauchen, eine gute Chance zum Mitmachen bei
einer Bastelaktion mit Naturmaterial. Treffpunkt ist dazu um 10 Uhr auf dem Parkplatz, doch kann man auch noch bis 14 Uhr am HohneHof Anregungen für weihnachtliche Basteleien erhalten.

Ein besonderes Erlebnis ist sicher auch zwischen den Feiertagen die Winterwanderung mit unseren Pferden Eros und Max. Dazu treffen sich alle Pferde-Begeisterten am 27. Dezember um 10.15 Uhr am Wandertreff auf dem Parkplatz. Bei ausreichend Schnee sollten Schlitten mitgebracht werden. Die Tour dauert etwa zwei bis drei Stunden und endet ebenfalls am HohneHof.

Aber auch ohne Veranstaltungen ist der HohneHof für Besucher geöffnet und lädt mit der großen Feuerschale zum Verweilen ein. Für die kleinen Besucher gibt es mit einem neuen Waldgeist und unserer "Forscherecke" auch im warmen Haus Möglichkeiten, den Geheimnissen der Natur auf den Grund zu gehen. Wir freuen uns auf neugierige Naturforscher!

Am 24. und 31. Dezember 2012 bleibt das Natur-Erlebniszentrum geschlossen, doch sind wir sonst auch zu den Feiertagen für unsere Gäste da!

Anl. Foto: Die beiden Nationalpark-Kaltblutpferde Eros und Max in voller Aktion. Foto Siegfried Richter.


Möglichkeiten auch für behinderte Menschen

Barrierearme Freizeitmöglichkeiten im Nationalpark Harz

In Naturlandschaften gibt es für Menschen mit Behinderungen viele natürliche Grenzen, die kaum überwindbar sind. Die Wege in die Natur sind teilweise sehr lang, oft muss man kraxeln, um auf manchen Felsen zu gelangen – es wäre einfach nicht machbar, alle diese Orte für behinderte Menschen zu öffnen. Dennoch gibt es auch im Nationalpark Harz bereits einige interessante Angebote für Menschen mit Behinderungen.

Mit dem umweltfreundlichen Bus in den Nationalpark
Ein Niederflurbus mit zusätzlicher Klapprampe, der sog. „Ilsetaler“ der Harzer Verkehrsbetriebe (www.wvb-gmbh.de), verkehrt auf der Linie 288 von Mai - Oktober dienstags, donnerstags und samstags von Wernigerode über Ilsenburg durch das Nationalparkgebiet 2 x täglich bis Drei Annen-Hohne. Auf dem Weg dorthin hält er an der Waldgaststätte Plessenburg (www.plessenburg.de), dem Hotel Steinerne Renne (www.steinerne-renne-hotel.de) und dem neuen Naturerlebniszentrum HohneHof. In Niedersachsen fährt ein ähnlicher Bus über Molkenhaus (www.molkenhaus.de) und Rabenklippe (www.rabenklippe.de) durch den Park. Die Busse sind absenkbar und bieten auf diese Weise auch Rollstuhlfahrern einen einfachen Einstieg (Begleitperson zur Einstiegshilfe erforderlich). Der Fahrplan steht unter www.kvg-braunschweig.de. Von der Rabenklippe aus hat man bei gutem Wetter eine sehr schöne Aussicht auf den Brocken.

Barrierearme Nationalpark-Einrichtungen
Das Brockenhaus (www.nationalpark-brockenhaus.de) wurde rollstuhlgerecht mit Fahrstuhl eingerichtet. Behinderte Menschen zahlen nur einen ermäßigten Eintritt. Zwischen dem Brockenbahnhof und dem Brockenhaus ist allerdings eine kleine Steigung zu überwinden. Der benachbarte Brockengarten ist ebenfalls teilweise mit dem Rollstuhl erlebbar.

Auch das Nationalpark-Besucherzentrum TorfHaus (www.torfhaus.info) ist barrierearm und hat einen Fahrstuhl für Rollstuhlfahrer. Das neue, erst 2011 eröffnete Natur-Erlebniszentrum HohneHof ist ebenfalls barrierearm gebaut. Das Nationalparkhaus Sankt Andreasberg (www.nationalparkhaus-sanktandreasberg.de) und das Haus der Natur (www.haus-der-natur-harz.de) sind bedingt barrierearm eingerichtet, aber haben behindertengerechte Toiletten. Alle genannten Einrichtungen haben Bushaltestellen vor der Tür.

Diese Einrichtungen bieten interessante Ausstellungen, in denen die Besucher entdecken und mit allen Sinnen erleben können, was die Natur im Harz so einzigartig macht und warum Nationalparke in Deutschland und weltweit so wichtig sind. In den Verkaufsbereichen besteht die Möglichkeit, Bücher, Wanderkarten, Postkarten, Stofftiere und andere kleine Mitbringsel sowie umweltfreundliche und fair gehandelte Produkte zu erstehen. Darüber hinaus können Besuchergruppen in den Nationalparkhäusern spannende Natur-Erlebnis-Veranstaltungen buchen.

Die Nationalpark-Waldgaststätte Rehberger Grabenhaus, zwischen Sankt Andreasberg und Sonnenberg gelegen, ist über einen rollstuhlgerechten Weg mit nur einer kurzen Steigung erreichbar, der einen Einblick in den Nationalpark Harz und das Weltkulturerbe des historischen Rehberger Grabens ermöglicht. Nahe dem Rehberger Grabenhaus besteht eine herrliche Aussicht über das Odertal. In den Wintermonaten finden direkt an der Gaststätte Wildtierfütterungen statt (www.rehberger-grabenhaus.com).

Mit der Schmalspurbahn auf den Brocken
Für Rollstuhlfahrer besteht in der Zeit von Mai bis Oktober die Möglichkeit, von Wernigerode und Drei Annen-Hohne aus mit der Harzer Schmalspurbahn auf den Brocken zu fahren. Der Weg der Bahn führt vorbei am Goethemoor und durch den Brockenurwald und bietet so herrliche Einblicke in den Nationalpark. Eine Anmeldung bei der Harzer Schmalspurbahn (Tel. 03943/5580) ist aus technischen Gründen drei Tage vorher erforderlich. Weitere Informationen bekommen Sie unter obiger Telefonnummer oder beim Nationalpark unter Tel. 03943/5502-29.
Link zum Video: http://www.nationalpark-harz.de/de/naturerleben/barrierefrei_erleben/index_video.php

Barrierearme Wege und Ausblick
Derzeit gibt es im Nationalpark Harz nur einen speziell für Gehbehinderte und Rollstuhlfahrer ausgebauten, ca. 350 m langen Weg am Hedwigsblick/Clausthaler Flutgraben. Am Eingang des Weges an der Steile Wand-Straße westlich von Torfhaus wurden Parkmöglichkeiten für Behinderte angelegt; vom Endpunkt des Weges hat man einen schönen Ausblick auf den Brocken.

Doch auch zahlreiche andere Wege im Nationalpark Harz sind heute schon für Menschen mit Behinderungen nutzbar. So ist es, um nur ein Beispiel zu nennen, für Nutzer von Elektrorollstühlen durchaus möglich, von Ilsenburg aus – dort befindet sich das zumindest für für Rollstuhlnutzer weitgehend barrierefreie Waldhotel "Am Ilsestein" – den Scharfenstein oder das Kruzifix zu erreichen. Die Möglichkeiten zur barrierearmen bzw. barrierefreien Gestaltung der Einrichtungen und Angebote des Nationalparks Harz sind bei weitem nicht ausgeschöpft – es ist noch viel zu tun.

Nationalpark Harz
Lindenallee 35
38855 Wernigerode
Tel. 03943/5502-0
info@nationalpark-harz.de
www.nationalpark-harz.de 


Herbstferien am HohneHof bei Drei Annen-Hohne am Brocken

Auch in diesem Herbst können Familien, mit oder ohne Kinder, die schöne Herbststimmung im Nationalpark Harz genießen. Das Natur-Erlebniszentrum HohneHof in Drei Annen-Hohne lädt zu einem abwechslungsreichen Ferienprogramm ein.

Am Dienstag, 30.Oktober findet für dieses Jahr das letzte Mal die Erlebnisführung auf dem Löwenzahn-Entdeckerpfad statt. Spielerisches Lernen begeistert Groß und Klein. Einmal hören wie eine Eule, oder auf der Träumerbank liegen und die alte Eiche bewundern? Beim Waldmemory testen, wie gut das Gedächtnis funktioniert? Oder aktiv sein und mit Eichhörnchen und Wildschwein um die Wette springen? Klingt das nach einem schönen Ferientag?
Dann kommt vorbei und macht mit!

Am 1. November freuen sich die familienfreundlichen Pferde Max und Eros auf neugierige Begleitung bei der Wanderung durch den Herbstwald im Nationalpark.

Kunterbunte Basteleien mit Naturmaterialien stehen am Freitag, den 2. November im Mittelpunkt des Ferienprogramms. Lasst euch überraschen!

Treffpunkt für jede der Veranstaltungen ist der Parkplatz in Drei Annen-Hohne. Die Aktivitäten beginnen jeweils um 10.15 Uhr und dauern etwa drei Stunden. Im Anschluss an die Aktivitäten in freier Natur lädt der HohneHof zum Verweilen ein. Ein attraktives Außengelände, sowie ein gemütlicher Gastraum mit Kaffee, Kuchen und kleinen Speisen lassen den Nachmittag ausklingen. Kinder können unsere Weltenschaukel und das neue Heupferd erobern!

Der HohneHof ist täglich für Besucher von 10 Uhr bis 16.30 Uhr geöffnet. Das Natur- Erlebniszentrum erreichen Sie nach einem 15-minütigen Spaziergang vom
Parkplatz Drei Annen-Hohne. Die Angebote des Nationalpark Harz sind kostenfrei, über eine Spende würden wir uns sehr freuen!

Anl. Foto: Das neue Heupferd am HohneHof lädt zum Spielen ein. Foto Ingrid Nörenberg.


Das „Praktikum für die Umwelt“ startet in eine neue Runde - Ab sofort können sich Studierende aller Fachrichtungen um ein spannendes Open-Air-Semester 2013 im Nationalpark Harz bewerben – Bewerbungen bis 15.1.2013 möglich

Wernigerode. Europarc Deutschland, der Dachverband der Nationalparke, Biosphärenreservate und Naturparke, und die Commerzbank ermöglichen auch 2013 wieder rund 50 Studierenden ein drei- bis sechsmonatiges Praktikum in einer der 25 teilnehmenden Nationalen Naturlandschaften. Die Commerzbank sorgt für Unterkunft und Praktikantengehalt und die Nationalen Naturlandschaften übernehmen die fachliche Betreuung – im Harz ist es der Nationalpark Harz.

Das Praktikum bietet die einmalige Chance, Natur intensiv zu erleben und dabei wertvolle Erfahrungen für die spätere Berufswahl zu sammeln. Ob ein Sommer am Brocken oder auf der Hallig, im Weltnaturerbe Buchenwälder oder in den Alpen – die Einsatzstellen und Aufgaben sind vielfältig. Die Teilnehmer können ihr Fachwissen einbringen und durch praxisnahe Einblicke, zum Beispiel in den Bereichen Öffentlichkeitsarbeit, Projektmanagement oder Umweltbildung, ihre Kompetenzen erweitern. Die Bewerbungsfrist endet am 15. Januar 2013.

Mit dem „Praktikum für die Umwelt“ dokumentiert die Commerzbank ihr langfristiges Engagement für Bildung und nachhaltige Entwicklung. Das von der UNESCO ausgezeichnete Projekt hat in den vergangenen 20 Jahren über 1.300 Studierenden ein Open-Air-Semester ermöglicht. Für viele Praktikanten war das der Einstieg in ihr späteres Berufsleben.

Weitere Informationen siehe www.praktikum-fuer-die-umwelt.de

Die Praktikanten 2012
Der Nationalpark hatte für 2012 vier dieser interessanten Praktikumsplätze angeboten – im Nationalpark-Besucherzentrum TorfHaus, in der Nationalparkverwaltung in Wernigerode und in zwei Einsatzstellen in Sankt Andreasberg, nämlich im Nationalparkhaus und im Nationalpark-Bildungszentrum. Die beiden Praktikantinnen in Sankt Andreasberg, Dragan Milicevic und Merle Streich, sowie auch Benedikt Dolzer, der in Wernigerode eingesetzt war, starteten im Mai bzw. Juni. Das Praktikum von Michael Meinardus, der im Nationalpark-Besucherzentrum TorfHaus arbeitet, begann im Juli. Dragan Milicevic sagt zu seinen Motiven: "Da ich bisher noch nicht viel Natur in Deutschland, sonder eher im Ausland erlebt habe, war es mir wichtig auch in dem Land, in dem ich lebe, einen Eindruck zu bekommen, wie Wildnis aussieht. Dieses Wissen möchte ich auch an die Gäste des Nationalparks vermitteln. Ich merke, dass es mich sehr interessiert und auch persönlich weiterbringt.“

Über die Commerzbank
Die Commerzbank ist führend bei Privat- und Firmenkunden in Deutschland. Mit den Segmenten Privatkunden, Mittelstandsbank, Corporates & Markets, Central & Eastern Europe sowie Asset Based Finance bietet die Bank ihren Kunden ein attraktives Produktportfolio und ist insbesondere für den exportorientierten Mittelstand ein starker Partner in Deutschland und weltweit. Mit künftig rund 1.200 Filialen verfügt die Commerzbank über eines der dichtesten Filialnetze der deutschen Privatbanken. Sie hat rund 60 Standorte in 52 Ländern und betreut fast 15 Millionen Privat- sowie 1 Million Geschäfts- und Firmenkunden weltweit. Im Jahr 2011 erwirtschaftete sie mit 58.160 Mitarbeitern Bruttoerträge von knapp 10 Milliarden Euro. 

Foto: Commerzbank-Praktikant Dragan Milicevic war im Nationalparkhaus Sankt Andreasberg aktiv. Foto Walter Wimmer.

Brockengartensaison am 17.10.2012 beendet

Brocken. Da die meisten Pflanzenarten im Brockengarten auf den Winter warten und nur noch einige wenige Enziane aus dem Hochland von Tibet ihre Blüten zeigen, findet am Mittwoch, den 17.10.2012 um 14 Uhr die letzte Brockengartenführung in dieser Saison statt. Es ist die letzte Chance, die so genannten Wellensittich-Enziane (Gentiana farreri) in Augenschein zu nehmen.

Auch in diesem Jahr besuchten in der Zeit von Mitte Mai bis Mitte Oktober über 8000 Brockenbesucher den Brockengarten.

Wie im vergangenen Jahr waren auch 2012 Mitarbeiter verschiedener Fernseh- und Radiosender im Brockengarten und stellten diesen dem Publikum vor. Dank dieser Mitteilungen durch Presse, Rundfunk und Fernsehen wird der Brockengarten immer bekannter.

In der Gartensaison 2012 wurden 4805 Besucher von den Mitarbeitern des Brockengartens durch die Anlage begleitet. Hinzu kamen 21 Sonderführungen für angemeldete Gruppen, an denen insgesamt 855 Personen teilnahmen. So waren zum Beispiel Mitglieder des Arbeitskreises Heimischer Orchideen Niedersachsens, Gäste des Landkreises Harz aus Namibia, Klimatologen aus Berlin, Freunde der Selketalbahn, Förster aus Tharandt und Erfurt, Mitarbeiter der Botanischen Gärten Halle und Göttingen sowie Wissenschaftler aus Schweden, England, Polen, Holland und Korea im Garten zu Gast. Weitere Gäste kamen aus Japan, Norwegen, Südafrika, Russland, Tschechien und den USA. Außerdem begleiteten die Nationalpark-Ranger 2685 Besucher durch die Anlage, so dass insgesamt
8345 Interessierte im Brockengarten informiert wurden.

Der Brockengarten erfüllt im Nationalpark Harz verschiedene Aufgaben. Er dient der Forschung, Lehre und Öffentlichkeitsarbeit des Nationalparks. Gleichzeitig ist er ökologische Feldstation, die Renaturierungs-, Artenschutz- und Biotopschutzmaßnahmen auf dem Brockenplateau koordiniert und umsetzt.

Da nun kaum noch Pflanzen blühen, wird der Garten ab dem 17.10.12 winterfest gemacht. Die dann beginnende Winterpause ist erst am 15. Mai 2013 beendet.

Anl. Foto frei mit dieser PI: Letzte Blüten im Brockengarten; Foto Dr. Gunter Karste


Der südliche Salzgittersche Höhenzug im GeoPark Harz . Braunschweiger Land . Ostfalen -
acht GeoPark-Erlebnispfade eingeweiht

Liebenburg. Schloss Liebenburg, Eisenerzbergwerk Morgenstern, Schroederstollen, Gipskuhle Othfresen und Schwarzpulverfabrik Kunigunde - das sind nur einige der interessantesten Geopunkte, die der BUND Goslar in seiner jüngst erschienenen GeoPark-Broschüre "Der südliche Salzgittersche Höhenzug" vorstellte. Ergänzt durch sechs Informationstafeln im Gelände wird so einer der spannendsten Teile des GeoParks erschlossen. Möglich machte das Projekt eine Förderung durch Mittel von "Natur erleben in Niedersachsen" des Niedersächsischen Ministeriums für Umwelt, Energie und Klimaschutz sowie der
Niedersächsischen Lottostiftung.

Wussten Sie, dass die Innerste einmal ein Nebenfluss der Oker war und das heutige Schloss Liebenburg an ihrem Ufer gestanden hätte? Dass die Germanen schon vor 2000 Jahren das hiesige Eisenerz abbauten? Oder dass die Sedimente des Morgenstern-Teichs erhöhte Arsengehalte haben, weil das hier abgebaute Eisenerz hohe Arsengehalte aufwies, die sich nun in diesem ehemaligen
Schlammteich der Eisenerzaufbereitung der Grube Morgenstern wieder finden?
Diese und viele weitere Details sind in der neuen, knapp 80-seitigen Broschüre nachzulesen.

Der südliche Teil des Salzgitterschen Höhenzugs befindet sich am Nordrand des Landkreises Goslar und grenzt an das Gebiet der Stadt Salzgitter, in dem sich die Fortsetzung dieses Waldrückens befindet. Er ist sowohl aus Sicht des Naturschutzes als auch der Geologie und der Landeskunde eine Besonderheit und sehr schutzwürdig. Die Europäische Union hat ihn sogar großenteils in ihr Schutzgebietssystem Natura 2000 aufgenommen - ein Gebiet, das sozusagen die diplomatische Naturschutz-Anerkennung von Brüssel bekommen hat.

Es gab bisher praktisch keinerlei populäre und öffentlich verfügbare Darstellung oder Broschüre, in der sich Besucher und Anwohner über den gesamten südlichen Salzgitterschen Höhenzug informieren konnten. Die Folge war ein Wissensdefizit vieler Bürger über die Schutzwürdigkeit des Gebiets. Zudem sind die oxidischen Eisenerze, auch die des Salzgitterschen Höhenzuges, im laufenden Jahr 2012 Geotop-Thema des GeoParks Harz.
Braunschweiger Land . Ostfalen. Vor diesem Hintergrund hatte die BUND-Kreisgruppe Goslar in den vergangenen Jahren mit Fördermitteln eine Bestandsaufnahme im Gebiet durchgeführt und mehrere Natur-Erlebnispfade beschrieben, die insbesondere auch für Kinder, Jugendliche und Familien geeignet und teilweise sogar barrierefrei sind.
Darüber hinaus entstand die neue Informationsbroschüre, in der dieBesonderheiten von Natur, Landschaft und GeoPark Harz. Braunschweiger Land . Ostfalen für dieses Gebiet dargestellt sind. Das Projekt wird abgerundet durch sechs Informationstafeln, die ebenfalls den genannten Kriterien genügen.

Ein Blick in das Inhaltsverzeichnis der Broschüre zeigt, welche Vielfalt an Themen das Gebiet aufweist: Schutzwürdige Natur mit FFH-, Naturschutz und Landschaftsschutzgebieten, Weidenutzung und Kalk-Halbtrockenrasen, Mittelwaldnutzung sowie eine spannende Pflanzen- und Tierwelt, Geologie und Bergbaugeschichte. Beschrieben werden folgende Geo-Routen, Erlebnispunkte und Erlebnispfade: 1. Ein Profil durch den Höhenzug - der Aufschluss im Flöteberg;
2. Geologische und biologische Vielfalt: Flöteberg, Galgenberg, Grevelberg und Gipskuhle Othfresen;
3. Kunigunde - Eisenhütte und Pulverfabrik an der Innerste;
4. Die Innerstemulde;
5: Mittelwald bei Dörnten und Naturschutzgebiet Grube Barley;
6: Bergbaurelikte - die Gruben Georg-Friedrich bei Dörnten und Fortuna bei Groß Döhren;
7: Schroederstollen bei Groß Döhren - 2005 wieder geöffnet;
8: Die Eisenerzgrube Morgenstern - ein Umweltskandal.
Ein umfangreiches Quellen- und Literaturverzeichnis rundet die Broschüre ab. Gewidmet ist sie dem Goslarer Naturschützer Volker Schadach zum 70. Geburtstag. Er gründete 1983 die Arbeitsgruppe Biotop- und Artenschutz im BUND Goslar und 1987 den Verein "Natur- und Umwelthilfe Goslar e.V.", der im südlichen Salzgitterschen Höhenzug zahlreiche Biotope schützt und pflegt.

Autoren des Bandes sind Dr. Friedhart Knolle, Dr. Martin Bollmeier, Anke Kätzel und Karl-Friedrich Weber. Erhältlich ist die Broschüre im Bürgerbüro der Gemeinde Liebenburg, beim BUND Goslar und im GeoPark-Informationszentrum Königslutter.

Anl. Abbildungen frei mit dieser PI: Titel der Broschüre und Foto der Projektvorstellung, v.l.: Sabine Seifarth, BUND Goslar; Karl-Friedrich
Weber, GeoPark Harz . Braunschweiger Land . Ostfalen; Dr. Friedhart Knolle, BUND Goslar; Hubert Spaniol, Bürgermeister Liebenburg. Foto GeoPark Harz. Braunschweiger Land. Ostfalen.


Mit dem Bus zu Hexen, Teufel und hungrigen Luchsen

IMG 9522Fahrtziel Natur-Auszeichnung für den Nationalpark Harz und das Harzer Urlaubs-Ticket HATIX – Spezialpreis an Hotel „Erbprinzenpalais“ – Broschüre über attraktive Mobilitätsprojekte

Wernigerode. Gleich zwei Preise der Deutschen Bahn gingen jüngst in den Nationalpark Harz. Das Schutzgebiet wurde für sein Engagement in Sachen Mobilität und für seine Kooperation mit dem Harzer Urlaubs-Ticket HATIX ausgezeichnet. Den Preis nahmen Meike Hullen vom Nationalpark Harz und Peter Hausmann, Vorstand der Harz AG entgegen. Der Nationalpark Harz ist seit dem Beginn des Projekts „Fahrtziel Natur“ im Jahr 2001 dabei und arbeitet aktiv mit. Gemeinsam mit der Harz AG, die Systembetreiber des Harzer Urlaubs-Tickets (HATIX) ist, erfolgte eine Bewerbung bei der diesjährigen Ausschreibung des Awards.  

Der zum zweiten Mal ausgelobte Spezialpreis ging an das Bio- & Nationalparkhotel „Erbprinzenpalais“ in Wernigerode. Das 4-Sterne-Haus ist das erste Biohotel in Sachsen-Anhalt und im Harz. Die Möglichkeit der kostenlosen Mobilität mit dem Harzer Urlaubs-Ticket wird im „Erbprinzenpalais“ auf allen Kanälen aktiv beworben. Für seine speziellen Fahrtziel Natur-Angebote gewährt das Hotel bei Bahnanreise zehn Prozent Rabatt. „Das ‚Erbprinzenpalais‘ steht für höchste ökologische Standards und leistet einen ganz persönlichen Beitrag zur Förderung eines nachhaltigen Tourismus in Deutschland“, so Ulrich Homburg zur Begründung der Jury.

IMG 9403Der Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer war mit dem „Urlauberbus für’n Euro“ der Gewinner des Fahrtziel Natur-Award 2012. Das Projekt setzte sich gegen den Nationalpark Sächsische Schweiz mit dem Nationalpark-Bahnhof Bad Schandau und den Nationalpark Harz mit dem HATIX durch, die für ihr außerordentliches Engagement ausgezeichnet wurden.

Der Wettbewerb wurde zum dritten Mal von der Kooperation Fahrtziel Natur ausgeschrieben, in der sich die großen Umweltverbände BUND, NABU und VCD zusammen mit der Deutschen Bahn dafür engagieren, ökologisch verträgliches Verkehrsverhalten mit aktivem Naturerlebnis zu verbinden.

Die Preisverleihung fand in Düsseldorf anlässlich der TourNatur, Deutschlands einziger Publikumsmesse rund um Wandern und Trekking, statt. Ulrich Homburg, Vorstand Personenverkehr der Deutschen Bahn, sagte in seiner Laudatio: „Mit dem Urlauberbus haben die Projektpartner ein umweltfreundliches Mobilitätsangebot etabliert, das es Touristen leicht macht, den Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer zu erkunden. Herausragendes Engagement der Beteiligten aus Verkehrsplanung und -unternehmen, Tourismus und Naturschutz zeichnet das diesjährige Gewinnerprojekt aus.“

Ursula Heinen-Esser, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, hob in ihrem Grußwort hervor: „Fahrtziel Natur verknüpft die klimafreundliche Anreise mit regionalen ÖPNV- und nachhaltigen Tourismusangeboten. Es fördert das Naturerleben und stärkt die touristische Wertschöpfung vor Ort. Damit ist Fahrtziel Natur ein wichtiger Baustein für nachhaltigen Qualitätstourismus in Deutschland, den auch das Bundesumweltministerium aktiv unterstützt.“

„Moderner und leistungsfähiger ÖPNV und Schienenverkehr ermöglichen nachhaltige Mobilität, die umweltverträglich, sicher, effizient und sozial ist“, betonte Jochen Flasbarth, Präsident des Umweltbundesamtes, in seiner Rede anlässlich der Preisverleihung. „Schlüsselfaktoren einer umweltverträglichen modernen Infrastrukturpolitik sind: Kostenwahrheit, kundenorientierte Angebote im ÖPNV sowie im Nah- und Fernverkehr, moderne Fahrzeuge und eine leistungsfähige Infrastruktur sowohl für den Personen- als auch für den Güterverkehr, die solide und auf Dauer finanziert wird“, so Flasbarth weiter.

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Die druckfrische Broschüre „Beispielhaft vernetzt! Fahrtziel Natur-Gebiete als Vorreiter für nachhaltige Mobilität vor Ort“ stellt die Fortschritte in diesem Bereich in allen Fahrtziel Natur-Gebieten vor. Die Broschüre soll Anregungen liefern, noch intensiver an umweltfreundlichen Mobilitätskonzepten zu arbeiten. Sie richtet sich unter anderem an Vertreter aus Schutzgebieten, Umweltverbänden, Verkehrsbetrieben, Politik und touristischen Regionen.

Seit 2009 wird der Fahrtziel Natur-Award an Projekte verliehen, die in besonderer Weise Tourismus mit nachhaltigen Mobilitätslösungen verknüpfen und damit einen Beitrag zur langfristigen Sicherung des Naturerbes leisten. Der Gewinn ist ein aus Medialeistungen der Deutschen Bahn und der Umweltverbände geschnürtes Kommunikationspaket im Wert von 25.000 Euro. Der Spezialpreis richtet sich an Hotels, Pensionen oder Ferienwohnungen in deutschen Fahrtziel Natur-Gebieten, die ihre Gäste umfassend über die Möglichkeiten zur Anreise und Mobilität vor Ort mit öffentlichen Verkehrsmitteln informieren. Der Gewinner erhält Medialeistungen im Wert von 3.000 Euro.

Die Partner von Fahrtziel Natur engagieren sich seit 2001 erfolgreich dafür, Naturerbe und Biodiversität durch aktive Förderung des nachhaltigen Tourismus langfristig zu sichern. Ziel ist es, den Freizeitverkehr auf die umweltfreundliche Schiene und die regionale Mobilität auf den Öffentlichen Personennahverkehr zu verlagern. Weitere Informationen unter www.fahrtziel-natur.de/award.

Zu den Fotos:

IMG 9522 ZU SEHEN SIND V.L.N.R.
Frau Ilona Schmidt, Hotel Erbprinzenpalais, Wernigerode
Herr Peter Hausmann, Vorstand Harz AG
Herr Heinz Melzer, Ranger Nationalpark Harz
Frau Meike Hullen, Nationalpark Harz, Fachbereichsleiterin
Informations- und Bildungsarbeit, Nationalparkwacht

IMG 9403 ZU SEHEN SIND V.L.N.R.
Herr Ullrich Homburg, Vorstand Personenverkehr DB Mobility Logistics AG
Herr Peter Hausmann, Vorstand Harz AG
Frau Meike Hullen, Nationalpark Harz, Fachbereichsleiterin
Informations- und Bildungsarbeit, Nationalparkwacht

IMG 9420 ZU SEHEN SIND V.L.N.R
Alle Gewinner des Fahrtziel Natur-Awards


„Natur aktiv erleben“ in Herzberg-Sieber - MTV Herzberg und AG „Runder Tisch“ Sieber beteiligen sich an landesweitem Naturschutztag | Sonntag, 16. September 2012

Herzberg-Sieber. Naturschutz hautnah erleben und dabei wo möglich sportlich aktiv sein - unter diesem Motto findet am 16. September eine niedersachsenweite Naturschutzaktion statt. Mehr als 150 Veranstaltungen laden in die Natur ein. Allein fünf davon finden in der Nationalparkgemeinde Sieber statt und beginnen jeweils am Haus des Gastes gegenüber der Kirche. Veranstalter sind der MTV Herzberg e.V. von 1861 zusammen mit der AG „Runder Tisch Sieber“ und dem Harzklub-Zweigverein Sieber.

Der Aktionstag startet in Sieber um 10.30 Uhr mit „Yoga im Park“. Ab 11.00 Uhr findet eine geführte, ca. zweieinhalbstündige Wanderung über den Naturerlebnispfad Sieber statt. Zeitgleich wird unter fachkundiger Anleitung eine Nordic Walking Tour anboten. Freunde des Geocachings sind ebenfalls eingeladen, ab 11.00 Uhr den an sechs Stationen auf dem Naturerlebnispfad installierten Multi-Cache zu erkunden und das dort verborgene Lösungswort zu finden.

Wer nicht so viel laufen möchte, kann um 15.00 Uhr an einer kleinen Wanderung durch die Goldenke in Sieber teilnehmen, um den neuen Barfußpfad mit Barfußwald und das Wassertreten in idyllischer Natur auszuprobieren. Auf dem Rastplatz an der angegliederten Grillhütte besteht die Möglichkeit zu einem kleinen Picknick.

Für Kinder ab 5 Jahre wird um 15.00 Uhr eine Naturerlebnis-Rallye angeboten. Treffpunkt ist am Jugendheim in Sieber (Tiefenbeek). Eine Schmink-Aktion mit Naturmaterialien ergänzt das Angebot für die jungen Aktionsteilnehmer.

Auch die St. Benedictuskirche Sieber beteiligt sich anlässlich der Feier ihres 125-jährigen Kirchenjubiläums an der Aktion „Natur aktiv erleben“ und lädt um 17.15 Uhr zu einem spirituellen Weg rund um die St. Benedictuskirche in Sieber ein. Ab 18.00 Uhr schließt sich ein Orgelkonzert an, zu dem alle Aktionsteilnehmer herzlich eingeladen sind, um den eindrucksvollen Tag besinnlich ausklingen zu lassen.

Nicht nur in Sieber treffen sich Sport und Naturschutz: 120 Veranstalter beteiligen sich an der Aktion vom LandesSportBund, der Alfred Toepfer Akademie für Naturschutz und NDR 1 Niedersachsen. Gefördert wird die Aktion von der Niedersächsischen Lotto-Sport-Stiftung, der Niedersächsischen Bingo-Stiftung für Umwelt und Entwicklungszusammenarbeit, der Stiftung Zukunft Wald und den Sparkassen in Niedersachsen.

Überall in Niedersachsen finden ganz unterschiedliche Veranstaltungen statt: Radtouren, Wanderungen, Segeln, Reiten und vieles mehr. Alle Veranstaltungen sind im Internet unter www.ndr.de/naturaktiverleben aufgelistet.


Wilde Natur auf Kamtschatka - ein weiterer Höhepunkt der Kunstausstellung "NATUR - MENSCH" in Sankt Andreasberg am 8.9.2012

Kamtschatka - Land der Bären und Vulkane. Unter diesem Motto steht ein Vortrag, der am Nachmittag vor der Vernissage der diesjährigen Kunstausstellung Natur - Mensch stattfindet und ein weiterer Leckerbissen dieses Tages ist. Prof. Dr. Johann Schreiner von der Alfred Toepfer-Akademie
für Naturschutz wird den Vortrag halten und ist auch der Vertreter des Niedersächsischen Umweltministers, der bekanntlich die Schirmherrschaft der Kunstausstellung innehat.

Prof. Schreiner hat die Halbinsel Kamtschatka im äußersten Osten Sibiriens bereist. Erst seit 1990 zugänglich, öffnet sich dieses Naturparadies
zunehmend dem Tourismus. Dreiachser-Lkws mit Busaufbau und Hubschrauber erlauben die kaum erschlossenen Landschaften zu besuchen.
Ausgedehnte Naturparke, Nationalparke und Totalreservate bewahren die einzigartige Natur. Schreiner hat die Kamtschatkabären am Kurilensee im Süden der Halbinsel besucht und beim Fang von Lachsen fotografiert.  Riesige Vogelkolonien im Pazifischen Ozean beherbergen den Gelbschopf-Lund, einen Papageientaucher. Im Tal der Geysire brodelt, zischt und dampft es überall. Im Zentrum der Halbinsel beim Dorf Esso leben die Evenen, ein Stamm, der zu den Ureinwohnern gezählt wird. Mit gut 4700 Metern Höhe ist der Kljucevskoj nicht nur der höchste der 30 aktiven Vulkane der Halbinsel, sondern ganz Eurasiens. Einzigartige Erlebnisse und Bilder versprechen einen spannenden Vortrag.

Anl. Fotos von Kamtschatka (Bildautor: Prof. Johann Schreiner) frei mit dieser PI. Das dritte Bild zeigt den Referenten im Pazifik.

Eröffnung der Ausstellung am 8.9.2012

Auch in diesem Jahr wird der Herbst in Sankt Andreasberg wieder durch die Kunstausstellung "NATUR - MENSCH" geprägt. Bereits zum 18. Mal haben sich Künstlerinnen und Künstler unter der Schirmherrschaft des Niedersächsischen Umweltministeriums Gedanken zum Verhältnis des Menschen zur Natur gemacht und dies in ihren Werken dargestellt. Die Ausstellung ist vom 9.9. - 6.10.2012 an verschiedenen Stellen in der Oberharzer Nationalparkgemeinde zu sehen. Sie wird am Samstag, dem 8.9.2012 um 19 Uhr feierlich in der Rathaus-Scheune eröffnet.

Die Ausrichter, die Stadt Braunlage sowie der Nationalpark Harz, wollen mit den Mitteln der Kunst Mitmenschen nachdenklich stimmen über das, was wir unserer Natur antun, und über die vielen Chancen aufklären, die uns die Natur bietet. Die Verknüpfung von Naturschutz und Kulturerlebnis macht diese Ausstellung zu etwas ganz Besonderem.

Mit insgesamt 624 Werken haben sich in diesem Jahr 348 professionelle Künstlerinnen und Künstler um den Andreas-Kunstpreis beworben. Eine
fachkundige Jury hat daraus 61 Arbeiten von insgesamt 50 Künstlern aus verschiedenen Bereichen der bildenden Kunst ausgewählt. Über die deutschen Grenzen hinaus ist die Kunstausstellung in Künstlerkreisen zu einer festen Größe geworden.

Bei der Ausstellungseröffnung am 8. September wird der Andreas-Kunstpreis vom Nationalparkleiter Andreas Pusch und dem Bürgermeister der Stadt Braunlage Stefan Grote verliehen. Musikalisch unterlegt wird die Veranstaltung durch das Swing Quartet Prague.

Die Ausstellung ist im Anschluss bis zum 6. Oktober täglich von 11 - 17 Uhr geöffnet. Die Werke sind in der Rathaus-Scheune, der Martini- und der St. Andreas-Kirche sowie im Kurpark ausgestellt. Parallel wird im Nationalparkhaus und im Kurhaus eine Kinder-Kunstausstellung gezeigt, an der
sich Kinder aus den regionalen Kindertagesstätten und Grundschulen beteiligt haben. Führungen entlang der Kunstmeile, Konzerte und geführte Wanderungen runden das Programm des Sankt Andreasberger Kulturherbstes ab.

Das genaue Programm und weitere Informationen finden Sie unter www.nationalpark-harz.de oder

Kunstausstellung09-2011natur-mensch..pdf

Fotos (Bildautorin: Ingrid Nörenberg/Nationalpark Harz) frei mit dieser PI: Rückblick auf 2011: Eröffnung in der Rathaus-Scheune Sankt Andreasberg


Ferienprogramm-Einladung zur Insektensafari im Nationalpark Harz am 23. + 30. August

"Was krabbelt, springt und fliegt denn da? Am 23. und 30.
August haben Kinder im Rahmen des Ferienprogramms des Nationalparks die
Möglichkeit, mit einem Biologen auf ganz besondere Entdeckungstour zu gehen.


Ausgestattet mit Schmetterlingsnetz und Becherlupe tauchen wir ein in das
Reich von Käfer, Schmetterling & Co. und erfahren dabei allerlei
Interessantes über die verborgene Welt am Wegesrand.

Wir treffen uns um 10 Uhr am Parkplatz in Drei Annen-Hohne halbwegs zwischen
Wernigerode und Schierke. Die Veranstaltung findet nur bei trockener
Witterung statt, weil sonst keine Insekten zu finden sind.

Anl. Fotos zeigen Kinder bei einer früheren Insektensafari im Nationalpark
Harz. Fotos Irmtraud Theel, frei mit dieser PI.


Wer hat Angst vorm bösen Wolf? – Vortrags- und Veranstaltungsreihe im Nationalpark-Besucherzentrum TorfHaus

Niedersachsen ist Wolfserwartungsland - aktuell konnten bereits 2 Wölfe in der Lüneburger Heide nachgewiesen werden. Auch im Nationalpark Harz wird seine Ankunft erwartet. Viel Spannendes und Faszinierendes gibt es über den Wolf zu berichten. Ist der Wolf ein alter Harzer? Wie verhält sich der Wolf? Was frisst er und wie gelangt er an seine Nahrung? Sind Wölfe für Menschen und Haustiere gefährlich? Wem melde ich eine Wolfssichtung? Diese und weitere Fragen können in kurzweiliger Runde unter dem Titel „Wer hat Angst vorm bösen Wolf“ bei einem ca. 1-stündigen Vortrag incl. Diskussion zur aktuellen Situation des Wolfes in Deutschland am 23. Juli sowie am 29. August 2012 jeweils um 17:00 Uhr im Nationalpark-Besucherzentrum TorfHaus geklärt werden.

Auf Familien mit Kindern wartet eine 3-stündige Erlebnisführung voller Spiele und Informationen rund um den Wolf, in der sie auch einmal selbst in die Rolle eines Wolfes schlüpfen können. Die Erlebnisführungen „Der Ruf der Wildnis – kehren die Wölfe zurück in den Harz?“ beginnen jeweils um 10:00 Uhr am 27. Juli, 10. und 24. August am Nationalpark-Besucherzentrum TorfHaus.

Schulklassen und andere Gruppen können sich im Rahmen von Tages- und Mehrtagesangeboten von der Lebensweise, der Rückkehr und dem Mythos Wolf faszinieren lassen und selbst viel vom Sozialverhalten der Wölfe lernen. Dazu bietet das Nationalpark-Besucherzentrum TorfHaus gemeinsam mit seinem Partner valyou Outdoortraining & Coaching Veranstaltungen unter natur- und erlebnispädagogischen sowie teamentwicklungsfördernden Aspekten an.

Auch mit der Jugendherberge Torfhaus werden gemeinsame Tages- und Mehrtagesprogrammen rund um den Wolf für Kinder- und Jugendgruppen angeboten. Lustige Spiele, spannende Experimente und abenteuerliche Erlebnisse gewähren intensive  Einblicke in das Leben von Wölfen und lassen die Gruppen tief in die Wildnis des Nationalparks Harz eintauchen.

Weitere Informationen im
Nationalpark-Besucherzentrum TorfHaus
Tel: 05320-33179-0
post@torfhaus.info
www.torfhaus.info


Konzert am HohneHof für die ganze Familie am 29.7.2012

Wernigerode. Auch in diesem Jahr veranstalten das Philharmonische Kammerorchester Wernigerode und der Nationalpark Harz ein gemeinsames Konzert am neuen Naturerlebniszentrum HohneHof in Drei Annen-Hohne.

Am Sonntag, den 29. Juli 2012 ab 16 Uhr möchten wir zu Beginn der Ferienzeit Eltern und Kinder gleichermaßen zu einem Konzerterlebnis in den Nationalpark einladen, wo vor allem junge Zuhörer dazu angeregt werden, Musik mit allen Sinnen in mitten der Natur wahrzunehmen.

Mit den musikalischen Märchen "Peter und der Wolf" von Sergej Prokofjew und Ulrich Schwinns "Der kleine hässliche Vogel" stehen zwei Klassiker auf dem Programm, die zugleich Bezug nehmen auf die Wildheit der Natur und die Tiere, denen man auch im Nationalpark begegnen kann. Dirigierend und moderierend führt MD Christian Fitzner die Kinder an die Orchesterwerke und
die klassische Musik heran. Beide Werke nehmen ihre Zuhörer mit auf eine musikalische Entdeckungsreise, bei der auf spannende und unterhaltsame Weise zwei Geschichten von Mensch, Tier und Natur erzählt werden. Gleichzeitig wird dabei durch geschickten Einsatz der Instrumente und eingängige Melodien in die Grundlagen der klassischen Musik eingeführt. Allen Beteiligten der Geschichten sind dabei bestimmte Instrumente und charakterisierende Melodie zugeordnet, die nicht nur die Geschichte lebendiger werden lassen, sondern quasi ganz nebenbei in die klassische Musik und deren Orchesterinstrumentierung einführt.

Sicher wird dieses Konzert nicht nur für die Kinder ein besonderes Erlebnis - auch für die erwachsenen Besucher wird in dieser einmaligen Umgebung die Erinnerung an die eigene Schulzeit wieder lebendig.

Karten zu diesem Konzert sind in der Nationalparkverwaltung Harz in Wernigerode und am Veranstaltungstag an der Tageskasse erhältlich.

Anl. Foto des Konzerts 2011 von Ingrid Nörenberg/Nationalpark Harz frei mit dieser PI.


Sonderausstellung "Reisestimmungen" von Maria Guba

Reisestimmungen heißt die neue Fotoausstellung von Maria Guba im Nationalparkhaus Sankt Andreasberg. Zur Ausstellungseröffnung berichtete die Fotografin dem sehr interessierten Publikum über die Etappen der eineinhalb-jährigen Radtour, die sie mit Mann und 18 Monate alter Tochter durch 11 Länder Europas und schließlich nach Marokko führte, wo sie den Winter verlebten.

  

Die Ausstellung zeigt in mehr als 30 Fotos eindrucksvolle Landschaften, aber auch Land und Leute verschiedenster Kulturen. Die Bilder sind geprägt von der Lust am Reisen und der Liebe zur Natur. Der Schwerpunkt liegt auf Marokko, Kroatien und Portugal.
Besonders eindrucksvoll war die Gastfreundschaft in Marokko, was Maria Guba mit vielen schönen Beispielen belegte. Viele Fragen der Besucher betrafen auch praktische Dinge auf einer solchen Reise mit Kleinkind. So ging es um Windeln, Übernachtungsmöglichkeiten und die Rückkehr ins „normale“ Leben. Fazit: Der Verzicht auf scheinbaren Komfort schärft dabei den Blick auf elementare Inhalte unseres Lebens.

Die Kombination von eindrucksvollen Bildern und sehr authentischen Schilderungen brachte die Anwesenden automatisch zum Nachdenken über den eigenen Lebenswandel. Reiselust kam auf jeden Fall auf.
Die Ausstellung wird ergänzt durch verschiedene Sandproben aus Marokko – eine Leihgabe des Deutschen Sandmuseums – und ist noch bis Ende August zu den regulären Öffnungszeiten im Nationalparkhaus Sankt Andreasberg zu sehen.
Infos im Nationalparkhaus unter Tel.: 05582-923074.

Fotos (Verwendung mit dieser Presseinfo und unter Angabe der Autorin frei):
On the Road Durchquerung einer Steinwüste in Südmarokko. Die Farbpalette des Gerölls ist beeindruckend und meistens das einzige, was in dieser kargen Landschaft für Abwechslung sorgt. Foto: Maria Guba
Gewürzpyramiden Marktszene in Tamri, Marokko. Foto: Maria Guba
Draußen leben Unser Lager inmitten grenzenlos erscheinender Landschaft im östlichen Hohen Atlas. Die Temperaturen sinken in dieser Nacht auf -4 Grad, es ist stürmisch und etwas höher fällt Schnee. Foto: Maria GubaFotos (Verwendung mit dieser Presseinfo und unter Angabe der Autoren frei):
Foto 3: Maria Guba erklärt die Reiseroute durch Europa und Marokko. Foto: Walter Wimmer


Geologische Wanderung: Geologie und Bergbau am Harly: Was haben Asse, Gorleben und der Harly gemeinsam?

Bund für Umwelt und Naturschutz Goslar und Vienenburg-Tourismus e.V. laden ein: Sonntag, 1. Juli um 10 Uhr
Geologie und Bergbau am Harly: Was haben Asse, Gorleben und der Harly gemeinsam?
Eine kleine Wanderung durch den Harly mit Dr. Friedhart Knolle. Der Goslarer Geologe erklärt die Geologie des Harlys und zeigt alte Spuren des Bergbaus mit den abgesoffenen Schächten I, II und III des historischen Kaliwerks Hercynia. Treffpunkt ist der Großparkplatz
Klostergut Wöltingerode an der GeoPark-Infotafel. Die Schächte I und II werden erwandert, zum Schacht III fahren wir mit Fahrgemeinschaften. Festes Schuhwerk ist angebracht.

Info: BUND-Kreisgruppe Goslar www.goslar.bund.net , Tel. 05321/469 60 75
Vienenburg-Tourismus e.V., www.vienenburg-tourismus.de  Tel. 05324/40 44


Wilden Tieren auf der Spur - Nationalpark-Förster und Ranger laden im Rahmen eines Sonderprogramms zur Wildtier-Beobachtung ein

Wernigerode - Sankt Andreasberg. Tiere im Wald auf eigene Faust zu beobachten ist gar nicht so leicht. Wer hat schon mal einen Rothirsch zu
Gesicht bekommen? Oder eine Wildkatze auf Mäusejagd beobachtet? Im Rahmen eines Sonderprogramms des Nationalparks Harz kann man nun gemeinsam mit dem Nationalpark-Förster oder Ranger bei zahlreichen Veranstaltungen im Raum Bad Harzburg von Juni bis Oktober auf Pirsch gehen.

Wer früh aufsteht, kann am 10. Juni bei der Veranstaltung "Kinderstube im Wald" mit etwas Glück den Rotwild-Nachwuchs beobachten. Weitere Themen, zu denen man im Rahmen der Wildtier-Beobachtung auch viel Wissenswertes erfährt, sind z.B. "Wild und Wald" oder "Räuber und Beute". Teil des Programms sind in der Zeit der Hirschbrunft auch die beliebten Wanderungen zur Wildtier-Beobachtungsstation bei Bad Harzburg.

Gerade Kindern fällt es häufig nicht leicht, die für die Beobachtung von Tieren nötige Ruhe zu bewahren. Bei einer "Wildtier-Beobachtung für Kinder" am 29. September gehen die Nationalpark-Ranger speziell auf die Bedürfnisse der kleinen Naturforscher ein.

Ein Flyer zur Veranstaltungsreihe ist im Internet unter www.nationalpark-harz.de als Download verfügbar. Er ist außerdem bei der
Nationalparkverwaltung (Tel. o5582/9189-41) oder im Haus der Natur in Bad Harzburg erhältlich. Zu allen Veranstaltungen ist eine Anmeldung notwendig.

Das Sonderprogramm ist Teil des umfangreichen Naturerlebnis-Programms des Nationalparks. Zur jetzt beginnenden Wandersaison ist die Auswahl an geführten Wanderungen zu einer Fülle von weiteren Themen groß. Alle Termine finden Sie auf der Internetseite www.nationalpark-harz.de unter der Rubrik "Veranstaltungen".

Anliegendes Foto mit dieser Pressemitteilung frei: Nationalpark lädt zu spannenden Tierbegegnungen ein (Bildautor Frank Raimer, Nationalpark
Harz)


Neue Natur- und Outdoorerlebnisse im Nationalpark Harz - „Auf den Spuren des Brockens“ und „Der Fels ist das Ziel“

Erlebnisanbieter valyou! und Nationalpark-Besucherzentrum TorfHaus haben gemeinsame Programme entwickelt
Schon seit Gründung der beiden Nationalparke im Harz in den Jahren 1990 bzw. 1994 gehören geführte Wanderungen und Exkursionen in die Harzer Bergwildnis so selbstverständlich zum Programm wie der Brocken und die Nationalparkranger. Nun gibt es ein neues Angebot, das jüngst im TorfHaus vorgestellt wurde. Die Programme vertiefen und verknüpfen die Facetten Naturerlebnis, Erlebnispädagogik und Teambildung miteinander. So lernen die Teilnehmer nicht nur viel über den Nationalpark und seine Wildnis, sondern auch, was man davon auf Teamarbeit, Kommunikation und Motivation übertragen kann. Dabei haben sich zwei Experten zusammengeschlossen. Das ist zum einen der Personalentwicklungsanbieter valyou! von Sonja Förster und Jens Schreyer aus Göttingen. Zum anderen ist es das Team des Nationalpark-Besucherzentrums TorfHaus, das seit 1994 Führungen, Exkursionen und andere Nationalparkprogramme in und um Torfhaus anbietet. Entstanden sind in dieser Kooperation mehrere spannende Programme, die sich an unterschiedliche Zielgruppen richten.

„Auf den Spuren des Brockens“ ist eine begleitete GPS-geführte Tour. Dabei bekommen die auf Kleingruppen verteilten Teilnehmer, z. B. Schüler oder Jugendgruppen, verschiedene Aufgaben. Mithilfe des GPS-Geräts müssen zunächst verschiedene Orte entlang der Route auf den Brocken aufgespürt werden. Vor Ort ist dann Beobachtungsgabe und ein wenig Nachdenken gefragt, um Fragen zu beantworten. Am Ende der Tour werden die Ergebnisse zusammengetragen, um schließlich die Gesamtlösung des gestellten Rätsels zu erhalten.
Eine ganz andere Herausforderung an die Teilnehmer stellt das Programm „Der Fels ist das Ziel“. Dabei wird das Klettern am Fels, selbstverständlich gesichert durch ein geschultes Team, verknüpft mit einer Naturerlebnisexkursion, auf der alle Sinne gefordert werden. Auf diese Weise bekommen die Teilnehmer einen ganz neuen und ungewohnten Zugang zur Natur, zu Berg und Wald.
Eine enge Verknüpfung von Naturerlebnis und Teambildung stellt das Programm „Wir sind auch nur Wölfe“ dar, das sich bewusst nicht nur an Jugendliche richtet, sondern auch für verschiedene Erwachsenengruppen vom Managementtraining bis zum Betriebsausflug geeignet ist. Dabei schlüpfen die Teilnehmer immer wieder in die Rolle eines Wolfes und lernen sich und das Gegenüber auf ganz ungewohnte Weise neu kennen.


Beginn der Brockengartensaison 2012 - Gartenbesichtigungen sind ab 14.5.2012 wieder möglich

Wernigerode - Brocken. Die besondere ökologische Situation auf dem Brocken wird bei einem Besuch des Brockengartens zu Mitte Mai besonders deutlich.
Hat am Harzrand der Frühling schon voll und ganz Einzug gehalten, so fangen auf der Brockenkuppe die ersten Frühjahrsboten wie zum Beispiel die Brockenanemone gerade an zu blühen. Aber auch die Pflanzenarten aus den Hochgebirgsregionen der Welt, die im Brockengarten kultiviert werden, zeigen jetzt erst ihre Blüten.

Nun ist es aber soweit, dass sich ein Gartenbesuch wieder lohnt. Die Frühjahrsinstandsetzungsarbeiten sind weitestgehend abgeschlossen und blühende Felsenblümchen, Primelgewächse wie seltene Mannsschildarten, Steinbrechgewächse oder blühenden Veilchen lassen die Herzen eines jeden Pflanzenfreundes höher schlagen.

Ab Montag dem 14. Mai sind daher wieder regelmäßige Gartenbesichtigungen möglich. Montags bis freitags finden diese um 11.30 und 14 Uhr statt. An den Wochenenden wird die Besichtigung des Gartens im Rahmen der Rundwanderwegsführung um 11 Uhr und 13 Uhr durch einen Ranger angeboten.

Zusätzlich werden botanisch-gärtnerisch interessierte Gruppen in der Woche, aber auch an den Wochenenden nach Anmeldung beim Leiter des Brockengartens Dr. Gunter Karste unter Tel. 0170/570 9015 oder 03943/5502-20 durch die Anlage geführt.

Da das Brocken-Alpinum von Dezember 2011 bis März 2012 weitestgehend mit Schnee bedeckt war, sind die Pflanzen gut durch den Winter gekommen. Die sehr kalten Tage im Januar hatten keine negativen Auswirkungen auf die Pflanzen im Brockengarten.

Es warten daher ca. 1800 verschieden Pflanzenarten aus den Alpen, dem Balkan, den Karpaten, dem Kaukasus, den Pyrenäen, dem Himalaja und den Rocky Mountains, um nur einige Verbreitungsgebiete zu nennen, auf Ihren Besuch. 

Die erste Führung der Brockengartensaison 2012 beginnt am 14.5. um 11.30 Uhr.

Für Rückfragen steht Ihnen Dr. Gunter Karste unter den o.g. Nummern gern zur Verfügung.

Anl. Foto frei mit dieser PI: Blick in den Brockengarten, Foto Dr. Gunter Karste, Nationalpark Harz.


Neuerscheinung: Asturien - das Naturparadies auf dem Sternenweg

Gernrode. Seit Jahrtausenden folgen Menschen aus ganz Europa dem Lauf der Sterne durch Nordspanien. Die Küstenroute des Jakobusweges in Asturien hat ihren ganz besonderen Reiz. Hier ist der Sternenweg, wie der Pilgerweg auch genannt wird, geprägt durch die Nähe von Meer und Bergen. Zu den Naturräumen der Berge gehören die Picos de Europa mit tiefen Schluchten und Berggipfeln bis hinauf in das Reich des Nebels. Die Küstenregion Asturiens birgt imposante Steilküsten, Traumstrände und malerische Fischerdörfer.

Nirgendwo erhebt sich in unmittelbarer Nähe zum Meer ein Berg so abrupt und hoch über die kantabrische Küste, wie in der Sierra del Sueve. Bei Tagesanbruch, wenn sich die Sonne ihren Weg durch den Morgennebel bahnt und die Morgenröte den Horizont erhellt, dann ist der magische Zauber des Sueve besonders deutlich spürbar. Wir können das Licht des Sueve erleben und auf ein geheimnisvolles Erbe der germanischen Sueven in Asturien stoßen.

Asturien ist ein Naturparadies mit einzigartigen Sakralorten, Kultstätten und natürlichen Kraftorten auf dem Sternenweg. Das Buch dient als
Reisebegleiter zu diesen Orten und der Entdeckung von "Umwegen" und Themen, die mit der Kraft des Sternenweges im Zusammenhang stehen, jedoch den meisten Reisenden verborgen bleiben.

Die vorgestellten Orte und Landschaften auf dem Sternenweg in Asturien sind mehr als touristische Ziele. Bei einem "Schauen mit dem Herzen" können sie uns wahre Wunder zeigen. Ihre Wahrnehmung kann dazu dienen, einen neuen Weg zu sich selbst zu finden.

Der Autor Ralf Pochadt (Jg. 1960) wurde im Rheinland geboren und wohnt im Siebengebirge. Er studierte u.a. Betriebswirtschaft und Soziologie. Als er im Jahre 1984 zum ersten Mal nach Asturien kam, war er sogleich fasziniert von den wundervollen Landschaften, den liebenswerten Menschen und den spannenden Geschichten auf dem Sternenweg in Asturien. Seit 1999 berichtet er über seine Reiseimpressionen, siehe auch www.asturien.net.

Gestaltet und herausgegeben hat auch dieses Buch mit farbig-strukturiertem Paperback-Einband der Verlag Sternal Media in Gernrode. Das Buch ist mit 33 Farbfotos, 7 farbigen Karten und zwei Grafiken versehen, hat 148 Seiten und das Format 21 x 14,8 x 0,9 cm.
Verlag und Hersteller ist die Books on Demand GmbH, Norderstedt. Das Buch ist im Buchhandel unter ISBN 978-3844807226 zu erwerben oder zu bestellen und auch online bei Amazon sowie unter http://www.buch.sternal-media.de und kostet 19,99 Euro.

Medien können unter folgendem Link Rezensionsexemplare kostenlos anfordern: www.bod.de/rezensionsexemplare.html

Herausgeber:
Sternal Media
Kirchweg 2
06507 Gernrode
www.buch.sternal-media.de


Wanderung mit dem Vogelkenner Karl-Heinz Siebeneicher
Einblicke in das morgendliche Vogelkonzert in Sankt Andreasberg

Für ungeübte Ohren erscheint das morgendliche Vogelkonzert schier undurchdringlich. Mit etwas Übung lassen sich die verschiedenen Gesänge und Rufe aber gut unterscheiden. Karl-Heinz Siebeneicher wird die während der Wanderung gehörten Rufe und Gesänge vorstellen und erklären. Ganz nebenbei wird die Theorie zum Thema vermittelt. Nach dieser Wanderung werden Sie nicht nur Kuckuck und Zilpzalp am Ruf erkennen, sondern auch Arten wie Singdrossel, Kohlmeise und Zaunkönig heraushören. Sie werden überrascht sein, wieviele Vogelstimmen auch Sie nach dieser Wanderung erkennen!
Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Wer hat, sollte ein Fernglas mitbringen.

Treffpunkt: Nationalparkhaus Sankt Andreasberg, Erzwäsche 1
Termin: Samstag, 5. Mai, 5.30 Uhr, Dauer ca. 3 h
Leitung: Karl-Heinz Siebeneicher
Info: 05582-923074
Kosten: 5 € Erwachsene, 2 € Kinder

Foto: Der Gartenrotschwanz gehört zu unseren buntesten Sängern. Foto: NABU


Hexengeschichten im Nationalparkhaus - Für Kids, Eltern und Großeltern
Lassen Sie sich entführen in die Welt der Hexen im Harz

Ort: Nationalparkhaus Sankt Andreasberg, Erzwäsche 1
Termin: Sonntag, 29. April, 15.00 Uhr, Dauer ca. 2h
Leitung: Andreas Bollmann
Info: 05582-923074
Eintritt frei!

Hexen sind im Harz allgegenwärtig – nicht nur um Walpurgis. Der Geschichtenerzähler Andreas Bollmann nimmt Sie mit in das Reich der Hexen. Jung und Alt werden dabei gleichermaßen eingebunden und unterhalten. Freuen Sie sich auf einen mystischen und spannenden Nachmittag für die ganze Familie im Lese-Café des Nationalparkhauses!


10 Jahre Rangerstation Scharfenstein - Sternwanderung und Sonderstempel

Sehr geehrte Damen und Herren,

am Samstag, den 28. 4. 2012 steht ein interessantes Jubiläum an - 10 Jahre Rangerstation Scharfenstein. Diesen Jahrestag möchten wir gern dem Charakter des Scharfensteins entsprechend zünftig mit Ihnen zusammen begehen. Daher laden wir Sie zu einer Sternwanderung aus drei Himmelsrichtungen zum Scharfenstein herzlich ein. Unsere jeweils von einem Ranger geführten Wanderungen beginnen:

- um 11.30 Uhr an der Bushaltestelle Luisenbank nahe der Eckertalsperre
- um 10 Uhr am Nationalparkhaus Ilsetal in Ilsenburg.

Zusätzlich bieten wir eine von einem Ranger geführte Fahrradtour an, die um 10 Uhr am Natur-Erlebniszentrum HohneHof bei Drei Annen-Hohne beginnt.

Wenn sich alle Gruppen am Scharfenstein eingefunden haben, werden sie dort um 13 Uhr von Nationalparkleiter Andreas Pusch begrüßt, der einen kurzen Überblick der bewegten Geschichte des Scharfensteins geben wird und dann den Sonderstempel "10 Jahre Scharfenstein im Nationalpark Harz" vorstellt.

In der Tat hat der Scharfenstein mitten im Grünen Band und heutigen Nationalpark Harz eine bewegte Geschichte hinter sich. Die Scharfensteinklippe (698 m ü. NHN) befindet sich knapp 1 km südöstlich der Eckertalsperre. Der Name beschreibt den "scharfen" Grat, der aus der Landschaft heraussticht. Der Scharfenstein wurde 1407 erstmals urkundlich erwähnt. Seit 1420 wurde das Gebiet um den Scharfenstein als Pferdeweide von Ilsenburg aus genutzt und ein erstes Hirtenhaus entstand. Der Viehhof Scharfenstein ist seit 1718 urkundlich nachweisbar. Mit Gründung eines eigenständigen Forstreviers entstand das Forsthaus Scharfenstein. Um 1920 bestand eine kleine Waldsiedlung mit mehreren Häusern - der Scharfenstein hatte sich längst zu einer beliebten Ausflugsgaststätte mit Übernachtungsmöglichkeiten entwickelt.
1955/1956 entstand im Rahmen der Bewachung der DDR-Westgrenze eine erste Holzkaserne unmittelbar südlich der Scharfensteinklippe. 1961 - 1964 erfolgte der Abriss aller Gehöfte und des Forsthauses - sie standen der militärischen Kontrolle des Gebietes im Wege. 1969 wurde ein neuer Kasernenkomplex für 300 Soldaten im Plattenbaustil am Frickenplatz nahe dem heutigen Standort der Blockhäuser gebaut. Von dieser Stelle aus wurde der gesamte Nordhang des Brockens kontrolliert. Betrachtet man heute die Flächen am Fuß der Scharfensteinklippe, so fällt die Vorstellung schwer, dass hier einst Kasernengebäude der DDR-Grenztruppen standen. Der Abriss der Kaserne mit gleichzeitiger Renaturierung der Flächen durch den Nationalpark Hochharz gelang erst 1999/2000. Am 5.4.2002 eröffnete der Nationalpark zwei Blockhäuser als Rangerstation mit einem Imbissangebot für Wanderer.

Über Ihre Teilnahme am 28. 4. würden wir uns sehr freuen.

Anl. Foto zeigt die Wander- und Rangerstation Scharfenstein, frei mit dieser PI. Foto Nationalpark Harz.


Diesmal im Nationalpark Harz - Saisoneröffnung der Harzer Wandernadel am 14.4.2012

Die Harzer Wandernadel startet in die Wandersaison 2012/13 und damit in ihr siebtes Jahr.

Dazu laden wir alle Wanderfreunde für den 14. April 2012 zum Natur-Erlebniszentrum HohneHof in Drei Annen-Hohne ein und freuen uns auf Wiedersehen nach der langen Pause. Offizieller Beginn ist um 12.30 Uhr, wobei wieder traditionell zwei Wanderungen zum Veranstaltungsort angeboten werden.

Die erste Wanderung startet um 9 Uhr am Parkplatz Drei Annen-Hohne und dauert ca. 2,5 Stunden. Der Wanderfreund Kuno Böttcher vom Harzklub-Zweigverein Wernigerode wird unter dem Thema „Wanderung über den Hohnekamm“ die Gäste über die Strecke „Glashüttenweg – Sietzweg – Hohnekamm – HohneHof“ zur Saisoneröffnung führen.

Die zweite Wanderung leitet Gustav Witte vom Harzklub-Zweigverein Schierke ab 10.40 Uhr vom Bahnhof Schierke. Während der 1,5 stündigen Wanderung gelangen die teilnehmenden Wanderfreunde über die Strecke „Feuersteine – Glashüttenweg – Forsthaus Hohne“ zum HohneHof.

Auf dem HohneHof erwartet alle Gäste dann ein buntes Programm rund um das Thema „Harzer Wandernadel“ und „Nationalpark Harz“. Die Ranger geben an einem Informationsstand Auskunft über den Nationalpark und einen interessanten Einblick in ihre Arbeit. Für die kleinen Wanderfreunde gibt es unter Leitung der Junior-Ranger den Löwenzahnpfad zu entdecken.

Das Team der Harzer Wandernadel präsentiert auf der Saisoneröffnung den langersehnten neuen Wanderpass mit 11 neuen Stempelstellen, die neue offizielle Wanderkarte sowie das Begleitheft „Aktuell 2012“ und gibt alle Wanderern einen Überblick über die diesjährigen Veranstaltungen und Termine.

Natürlich findet auch wieder die Kürung eines Sonderbotschafters statt. Wer in diesem Jahr die Harzer Wandernadel als Nachfolger von Raymond Faure vertreten darf, ist aber noch ein Geheimnis – es wird erst während der Saisoneröffnung gelüftet.

Darüber hinaus kann man auf dem HohneHof selbst viel erleben – spannende Spiel- und Erlebniseinrichtungen für Groß und Klein und auch die Pferde Max und Eros freuen sich auf Besuch. Natürlich ist auch bei der diesjährigen Saisoneröffnung auch für musikalische Unterhaltung und für Stärkung und Erfrischung aller Wanderfreunde gesorgt.

Den HohneHof erreichen Sie nach einem ca.15-minütigen Fußweg vom Parkplatz in Drei Annen-Hohne – hier orientieren Sie sich nach dem großen Nationalpark-Schilderbaum mitten auf dem Parkplatz.

Wir freuen uns auf eine schöne Saisoneröffnung und auf einen guten Start in die neue Wandersaison!

Weitere Informationen finden Sie in www.harzer-wandernadel.de

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Pressekontakt: Harzer Wandernadel, Yvonne Kraus, Presse und Marketing, Schlossberg 2, 38889 Blankenburg, 03944/36 88 91

Anl. Foto frei mit dieser PI, Foto Ingrid Nörenberg


11.4. und 13.4.: Wölfe im Yukon - Autorenlesung mit Bob Hayes in Sankt Andreasberg und Wernigerode

Wernigerode - Sankt Andreasberg. Zwanzig Jahre lang war Bob Hayes Wolfsbiologe bei der Regierung des Yukon, Kanada. Über seine umfangreichen Feldforschungen während dieser Zeit und seine Erfahrungen mit Wolfskontrollen mittels Falle, Gift und Abschüssen vom Flugzeug aus hat er ein Buch geschrieben, das nun auch in deutscher Übersetzung vorliegt. Hayes
beschreibt in 16 Kapiteln die Entwicklung der Wölfe, der Landschaft und der Tierwelt des Yukon seit der letzten Eiszeit, wobei er historische Befunde geschickt mit eigenen Beobachtungen und Erfahrungen an rezenten Wölfen verknüpft.

Im zweiten Teil des Buches berichtet er über die Entwicklung des Wolfsmanagements der letzten hundert Jahre, einschließlich vieler Irrungen und Wirrungen. Und natürlich hat er seine eigene Meinung dazu, wie mit den Wölfen Im Yukon und ähnlichen Gebieten umgegangen werden sollte. Wer über Wölfe Bescheid wissen will, aber auch wer einfach "nur" ein interessantes,
kompetentes Buch über Wildnis und Wölfe lesen will, der kommt an "Wölfe im Yukon" nicht vorbei. Es ist ein Buch über Wölfe - aber viel, vielmehr als das.

Bob Hayes selbst berichtet von seiner faszinierenden Arbeit. Wir laden alle Freunde zu spannenden Gesprächen ein und freuen uns auf zahlreiches Erscheinen. Der Eintritt ist frei.

Daten: Mittwoch, 11.4.2012, 19:30 Uhr, Nationalparkhaus Sankt Andreasberg, Erzwäsche 1, 37444 Sankt Andreasberg
Freitag, 13.4.2012, 19:30 Uhr, Nationalparkverwaltung Harz, Lindenallee 35, 38855 Wernigerode

Anl. Foto frei mit dieser PI: Anlegen des Halsbandsenders an einen betäubten Wolf im Yukon.


Bärlauchzeit im Harz - Verwaltung weist auf die Nationalpark-Gebote hin

Wernigerode - Bad Harzburg. Mit dem zeitigen und warmen Frühjahr sprießt auch der Bärlauch wieder in den Buchenwäldern des Harzes. Gerade die jungen Blätter erfreuen sich verarbeitet als Salat, Brotaufstrich oder Pesto großer Beliebtheit.

Die Nationalparkverwaltung weist aber darauf hin, dass das Sammeln von Bärlauch im Nationalpark, wie übrigens in Naturschutzgebieten auch, gegen geltendes Gesetz verstößt. Im Schutzgebiet ist es nicht gestattet, die Wege zu verlassen und Pflanzen zu entnehmen. Gerade im Schimmerwald zwischen Eckertal und Bad Harzburg südlich der L 501 müssen Besucher von den Nationalpark-Rangern häufig auf diesen Sachverhalt hingewiesen werden, wenn die Nationalpark-Schilder nicht beachtet wurden. Die meisten Besucher zeigen
Verständnis. Da es sich um Ordnungswidrigkeiten handelt, können die Ranger bei entsprechend schwerem Fehlverhalten auch gebührenpflichtige Verwarnungen aussprechen.

Der Nationalpark Harz bittet alle Bürger, sich an das Wegegebot im Nationalpark zu halten und keine Pflanzen zu entnehmen. Die Natur dankt es mit herrlichen Impressionen, die auch vom Weg aus zu genießen sind.

Anl. Foto frei mit dieser PM: Bärlauchblüte im Schimmerwald, ein Foto unseres Rangers Jürgen Rebentisch


Einzigartig im Norden Mitteleuropas - Die Waldgrenze am Brocken ist natürlichen Ursprungs!

Wernigerode - Brocken. Fast jeder kennt sie - die kahle Brockenkuppe. Lange waren sich die Wissenschaftler nicht einig - ist es eine natürliche Waldgrenze oder ist sie durch menschliche Einflüsse entstanden? Nach neuesten Forschungsergebnissen der Universität Göttingen steht nun fest: Die Waldgrenze am Brocken ist klimatisch bedingt. Sie stellt damit die nördlichste natürliche alpine Waldgrenze in Zentraleuropa dar und ist dementsprechend wertvoll für den regionalen und internationalen Naturschutz. Dem Nationalpark Harz erwächst daraus die Aufgabe, diesen besonderen Waldstandort trotz touristischer Aktivitäten auf der Brockenkuppe konsequent zu schützen und den Fortbestand zu gewährleisten. 

Schon früh beschrieben
Schon in einem der frühesten schriftlichen Berichte einer Brockenbesteigung über den Besuch des Fürsten Friedrich von Anhalt-Bernburg 1649 wird der Brockengipfel als unbewaldet geschildert. Auch der bekannte Kupferstich von L.S. Bestehorn von 1732 zeigt den
baumlosen Brockengipfel. Nun sind dies aber noch keine Beweise dafür, dass die Waldgrenze am Brocken natürlich ist und nicht durch menschliches Einwirken verursacht wurde. Schließlich weist eine ganze Reihe von Mittelgebirgen nördlich der Alpen seit langem waldfreie Gipfel auf. Die Ursache dafür ist jedoch meist im menschlichen Einfluss zu suchen, wie das z.B. bei den waldfreien Gipfeln des Schwarzwaldes der Fall ist. Sie stellen also keine "alpinen" Waldgrenzen im eigentlichen Sinne dar. Und die so kleine räumliche Entfernung der Waldgrenze zum Brockengipfel mag Zweifel daran schüren, dass es sich hier um eine klimatisch bedingte Wuchsgrenze der
Bäume handelt. So war die Frage nach der Ursache der Waldgrenze am Brocken über viele Jahrzehnte immer wieder Gegenstand kontroverser Debatten.

Natürlicher Ursprung?
Bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts beschäftigten sich Göttinger Forstwissenschaftler mit dieser Frage, kamen aber zu keinem klaren Ergebnis. Die Natürlichkeit von Waldgrenzen ist nicht allein am Brocken ein schwieriges Thema. Sie stellt die Wissenschaftler an allen Orten der Erde, an denen es eine "obere" Verbreitungsgrenze des Waldes gibt, vor das gleiche Problem - von den niedrigen nordskandinavischen Bergen über die Mittelgebirge und die Alpen in Zentraleuropa bis hin zu den Hochgebirgen wie Anden und Himalaya. Interessanterweise unterscheiden sich in diesen Bergregionen zwar die absoluten Meereshöhen der alpinen Waldgrenze, jedoch kaum die Temperaturverhältnisse, unter denen die Bäume dort wachsen. Das hat etwas mit dem unterschiedlichen jahreszeitlichen Sonnenstand und den damit verbundenen Unterschieden der Strahlungsenergie zu tun. Denn das Baumwachstum ist in erster Linie vom Energiegewinn aus der Sonnenstrahlung durch die Photosynthese der Blätter bzw. der Nadeln abhängig, und das Zellwachstum zur Bildung von Holzgewebe erfordert ein Mindestmaß an Wärme. Während die "Vegetationszeit" im hohen Norden oder Süden der Erdkugel kurz ist und die Waldgrenzen deshalb in niedrigen Meereshöhen liegen, umfasst die Vegetationszeit in den Tropen/Subtropen nahezu das ganze Jahr und die alpinen Waldgrenzen liegen dort erst in großer Meereshöhe. Darum haben Pflanzengeographen schon früh versucht, Indikatoren für das Temperaturregime an verschiedenen alpinen Waldgrenzen zu suchen.

Neueste Forschungen
Ein wichtiger Fortschritt wurde in jüngerer Zeit erreicht, als der Pflanzenökologe Prof. Christian Körner von der Universität Basel begann,
systematisch Klimadaten an verschiedenen alpinen Waldgrenzen der ganzen Erde auszuwerten. Dabei zeigte sich, dass die Klimabedingungen an der alpinen Waldgrenze weltweit besonders gut durch das Temperaturregime im Boden während der Vegetationszeit charakterisiert werden können. Die alpinen Waldgrenzen sind in Meereshöhen zu finden, wo die Durchschnittstemperatur in 10 cm Bodentiefe während der Vegetationszeit 6,7 °C beträgt. Insgesamt gesehen ist die Übereinstimmung zwischen der jeweiligen Meereshöhenposition der Waldgrenzen und diesem Indikatorwert der Bodentemperaturen trotz regionaler Abweichungen erstaunlich gut.

In den vergangenen Jahren wurden Untersuchungen zu den Klimabedingungen am Brocken und der Reaktion der Fichten auf klimatische Unterschiede in Wäldern entlang eines Meereshöhengradienten zwischen Ilsenburg in 390 m Meereshöhe und der Waldgrenze am Brockengipfel in 1100 m Höhe durchgeführt. Die Messungen zeigen, dass die Veränderungen des Baumwuchses der Fichten, z.B.
die augenfällige Abnahme der Baumhöhe, maßgeblich von der deutlichen Abnahme der Luft- und Bodentemperaturen mit zunehmender Meereshöhe beeinflusst werden. Bestimmt man in Anlehnung an die Untersuchungen von Prof. Körner die Durchschnittstemperatur in 10 cm Bodentiefe für die Vegetationszeit an der Waldgrenze am Brocken, erhält man einen Mittelwert von 6,7 °C - genau den Wert, der auch im globalen Vergleich gefunden wurde.

Dieser jüngste wissenschaftliche Befund zeigt neben vielen anderen Besonderheiten die Einzigartigkeit des Brockens, die uns allen die
Verpflichtung auferlegt, mit der Natur auf dem Brocken sorgsam umzugehen.

Für Rückfragen zu dieser Meldung steht zur Verfügung: Georg August-Universität Göttingen, Dr. Dietrich Hertel, Akademischer Rat,
Ökologie und Ökosystemforschung, Albrecht von Haller-Institut für Pflanzenwissenschaften, Grisebachstr. 1, 37077 Göttingen, Tel.
0551/39-5708, Fax 0551/39-22029.

Anl. Abb. frei mit dieser PI: Abb. 1: Der Waldgrenzbereich auf der Nordseite der Brockenkuppe, Foto Dr. Dietrich Hertel; Abb. 2:
Zusammenhang von Baumhöhe, Boden- und Lufttemperatur sowie Meereshöhe am Brocken, Grafik Dr. Dietrich Hertel.


Das Grabenhaus am Rehberger Graben - ein Traditionsgasthaus und seine Geschichte. Der Betrieb der Grube "Großfürstin Alexandra" und ihrer Vorgänger. Erinnerungen an eine Nachkriegskindheit und -jugend in Altenau, Teil 2. Bergbauglossar Teil 5. Nationalparkforum: Die Ackerloipe zur Nationalpark-Waldgaststätte Hanskühnenburg. Aktuelles und Bücher. UNSER HARZ
Februar 2012 erschienen.


Clausthal-Zellerfeld. Nicht nur der Rehberger Graben hat im Verlauf seines Bestehens viele Veränderungen erfahren, auch das Grabenhaus blickt auf eine wechselvolle Vergangenheit zurück und ist bis heute Besuchermagnet, besonders auch jetzt im Winter mit seinen Wildfütterungen.

Noch heute sind Spuren der ehemaligen Grube "Großfürstin Alexandra" im Schleifsteintal bei Goslar zu erkennen, in der man, wie in ihren Vorgängern, auf Nickelerze traf. Hier erfahren Sie, wie sich Betrieb und Ausbeute gestalteten.

Im Teil 2 der Serie über Erinnerungen an eine Nachkriegskindheit und -jugend in Altenau tauchen Sie nun tiefer ein in das Leben in Altenau Ende der 1940er Jahre, der Volksschulbetrieb, das vornehme Hotel Rathaus und stimmungsvolle Weihnachtsgottesdienste in der tief verschneiten Kirche.

Aktuelles und neue Bücher werden vorgestellt, bevor der 5. Teil des Bergbauglossars sich anschließt und im Nationalparkforum die Ackerloipe zur Hanskühnenburg vorgestellt wird, die auch im Titelbild aus der Tragschrauber-Perspektive abgebildet ist.

Für alle, die UNSER HARZ nicht abonniert haben, liegt die Zeitschrift an folgenden Stellen zum Verkauf aus:
Altenau: GLC- Touristinformation
Bad Harzburg: Sonnenhof beim Café Winuwuk, Waldstr. 9
Haus der Natur, Nordhäuser Str. 2B Bad Sachsa:
GLC-Touristinformation am Kurpark
Braunschweig: Buchhandlung Graff, Sack 15
Clausthal-Zellerfeld: Grosse´sche Buchhandlung, Adolph-Roemer-Str. 12
Oberharzer Bergwerksmuseum,
Bornhardtstr. 16
GLC-Touristinformation, Dietzelhaus
Drübeck: Klosterladen im Gärtnerhaus
Goslar: Buchhandlung Böhnert, Kaiserpassage
Herzberg: Museumsladen im Welfenschloss
Osterode: Kornmarkt News Presse, Kornmarkt 4 Sankt Andreasberg:
Stadtbuchhandlung Stille, Dr. Willi-Bergmann-Str. 1

Außerdem ist sie in vielen Bibliotheken im gesamten Harz einzusehen.

Foto frei mit dieser PI: Die sagenumwobene Nationalpark-Waldgaststätte auf dem Acker im Winter, im Vordergrund die beiden Wirtinnen. Foto Hanskühnenburg.


HarzNATUR 2012 - Nationalpark Harz schreibt auch 2012 wieder Fotowettbewerb aus - Schirmherr Andreas Kieling

Wernigerode. Nach dem großen Erfolg des erstmals 2011 durchgeführten Fotowettbewerbs HarzNATUR wird der Nationalpark Harz auch 2012 die Schönheiten des Nationalparks und seiner Naturphänomene in einer Ausstellung präsentieren. Schirmherr ist erneut der bekannte Tier- und Naturfilmer Andreas Kieling, Förderer die Jungfer Druckerei und Verlag GmbH in Herzberg am Harz.
Gemeinsam mit engagierten Fotografen wollen wir die schönsten und spektakulärsten Bilder des Harzer Nationalparks präsentieren.

Wir laden alle interessierten Fotografen ein, auf Entdeckungsreise zu gehen und uns die schönsten Bilder aus dem Nationalpark zu schicken. Richten Sie das Objektiv auf die atemberaubenden Landschaften des Harzes. Setzen Sie kleine verborgene Details ins richtige Licht oder gehen Sie auf Fotojagd nach den kleinen und großen Tierarten des Mittelgebirges. Ihre Bilder können gewinnen, den nächsten Nationalpark-Kalender gestalten und die Harzer Luchse unterstützen.

Die vollständigen Teilnahmebedingungen stehen im Internet unter www.nationalpark-harz.de. Einsendeschluss ist der 15.3.2012.

Aus den Einsendungen wählt eine Jury 45 Aufnahmen für eine Fotoausstellung aus. Die besten Fotos dieser Auswahl finden im Nationalpark-Kalender 2013 bundesweite Verbreitung, aber nur jeweils ein Bild gewinnt in einer der drei Wettbewerbskategorien:

• Es rennt, fliegt oder krabbelt – Kleine und große Tiere des Nationalparks
• Sagenumwobene Bergwildnis – Landschaften des Nationalparks
• Kleine Welt am Wegesrand – Pflanzen- und Makroaufnahmen

Der Gesamtsieger gewinnt einen Gutschein in Höhe von 500 € eines Fotogeschäfts seiner Wahl. Die beiden anderen Preisträger erhalten jeweils ein Jahresabonnement der Zeitschrift NaturFoto.

In unserer Bildergalerie in www.nationalpark-harz.de finden Sie die Bilder der Ausstellung HarzNATUR 2011. Die Einnahmen aus dem Verkauf des Nationalpark-Kalenders kommen über die Gesellschaft zur Förderung des Nationalparks Harz e.V. unmittelbar dem Luchsprojekt Harz zugute.

„Ich freue mich, erneut die Schirmherrschaft über den Fotowettbewerb HarzNATUR übernehmen zu können“, sagt Andreas Kieling. „Der Wettbewerb ist eine tolle Gelegenheit, eines der größten und interessantesten Waldgebiete Deutschlands in Szene zu setzen und gleichzeitig das Luchsprojekt Harz zu unterstützen. Die Wiederansiedlung des Luchses ist eine Initiative von Jägern und Naturschützern. Das Projekt hat längst bundesweite Bedeutung erlangt und bietet eine Chance, den Erhalt dieser faszinierenden großen Katze zu sichern.“

Anl. Foto frei mit dieser PI: Gewinnerfoto 2011: Rotfuchswelpe mit Maus, Foto Markus König


Warum Vögel nicht festfrieren! Haben Enten im Winter keine kalten Füße?

Wenn die Gewässer zufrieren, sieht man immer wieder einzelne Schwäne oder Enten, die unbeweglich auf dem Eis sitzen, um Energie zu sparen. Besorgte Beobachter denken dann, dass diese Tiere festgefroren sind und alarmieren oft den NABU oder die Feuerwehr. „Zurzeit häufen sich solche Anrufe“, berichtet Ingo Dolder von der Berufsfeuerwehr Salzgitter.

„In der Regel frieren die Tiere aber nicht fest, sondern sitzen nur – auch auf dem Eis – ganz still, um Energie zu sparen“, erklärt Walter Wimmer, NABU-Regionalgeschäftsführer. „Wichtiger als vermeintliche Rettungsversuche, ist es dann, die Tiere nicht aufzuscheuchen, damit sie nicht zusätzlich Reserven verbrauchen“, fährt der Biologe fort. Spaziergänger sollten also sich und ihre Hunde zurückhalten.

Haben Enten und Schwäne dann keine kalten Füße?
Doch, haben sie! Und genau das ist ihr Trick. Die Natur hat sich für die Vögel eigens ein „Wundernetz“, das Rete tibiotarsale, ausgedacht. Dieser Bereich fein verzweigter Adern im Bein dient dem Wärmeaustausch. Hier gibt das fußwärts fließende Blut Wärme an das körperwärts fließende Blut ab. So bleiben die Füße kalt und es wird wertvolle Energie gespart. Das hilft mit, die Nahrungsknappheit, das wirkliche Problem im Winter, zu überstehen. Dieses Wundernetz kann bei drohender Überhitzung des Körpers auch abgeschaltet werden. Dann wird überschüssige Wärme über die Füße abgegeben und die Körpertemperatur heruntergeregelt. Auch das ist durchaus sinnvoll, denn im Gegensatz zu uns nahezu nackten Menschen können Vögel nicht Schwitzen. Dabei würde ihr Gefieder verkleben und nicht mehr ausreichend isolieren. Diese Isolation nutzen die Tiere aber wenn sie sich dick aufplustern. Wir brauchen die heimischen Vögel im Winter also keineswegs wegen ihrer kalten Füße zu bedauern, solange sie ausreichend natürliche Nahrung und Ruhe finden. (NABU-Pressedienst)


Naturerlebniszentrum HohneHof lädt zu Winterspaß in den Ferien

Wernigerode. Das Natur-Erlebniszentrum HohneHof lädt große und kleine Gäste zu erlebnisreichen Ferientagen nach Drei Annen-Hohne ein. Mit einem vielseitigen Programm sollte jeder Besucher das passende Angebot finden und auch die große Feuerschale lädt täglich zum Aufwärmen und Verweilen.

So können Familien mit Kindern den Skikurs für Anfänger nutzen, um sich an frischer Luft zubewegen und erste Erfahrungen im Skilanglauf zu sammeln.
Unsere Ranger erklären nicht nur alles über das Skilaufen, sondern zeigen auch die Schönheiten der Winterlandschaft rund um den HohneHof. Bei entsprechender Witterung findet dieser Anfängerkurs am 2. und am 8. Februar jeweils um 10.00 Uhr statt. Skiausrüstung ist mitzubringen.

Wer sich bei diesen Temperaturen lieber im warmen Zimmer aufhält, der sollte sich unseren Kreativkurs mit Papierschöpfen vormerken. Am Sonntag, den 5. Februar, erwarten wir in unserem Seminarraum ab 10.30 Uhr alle Bastelfreunde zum Gestalten eigener Kunstwerke aus Papiervariationen.

Am Dienstag, den 7.Februar gehen wir mit dem Ranger auf Spurensuche im Winterwald und am 9. Februar laden die kinderfreundlichen Nationalpark-Pferde Max und Eros zu einem Spaziergang durch den Winterwald.

Bei ausreichend Schnee möchten wir am Freitag, den 10. Februar zum Bau von Schneefiguren und Iglus rund um den HohneHof einladen, um so eine Fantasiewelt aus Schnee und Eis entstehen zu lassen. Sollte der Schnee nicht ausreichen, so bieten wir Anregungen für kleine Bastelarbeiten in den Räumen unseres Erlebniszentrums.

Anmeldung und Fragen zu diesen Veranstaltungen können Sie telefonisch an unsere Ranger unter der Telefonnummer 039455 / 8640 richten. Weitere Hinweise gibt es auch im Internet unter www.nationalpark-harz.de

Anl. Foto frei mit dieser PI: Die Hohne-Eiche, Foto Irmtraud Theel.


Naturerlebnisprogramm 2012 ist erschienen - Rangertouren, Luchsfütterungen, Nationalparkhäuser, Brockengartenführungen und vieles mehr

Wernigerode - Sankt Andreasberg-Oderhaus. Der Natur auf der Spur, Wildkatzen und seltene Pflanzen entdecken und die Natur aus einem anderen Blickwinkel betrachten: Der Nationalpark Harz bietet wieder geführte Touren und Wanderungen zu einer Fülle von Themen an. Das ganze Jahr über wird Besucherinnen und Besuchern des Harzes auf interessante Weise die Nationalpark-Natur vermittelt. Das Naturerlebnis- und Wanderprogramm "Unterwegs im Nationalpark Harz 2012" mit allen Terminen steht nun im Internet unter www.nationalpark-harz.de zum Download und ist auch in allen Nationalparkhäusern oder bei der Nationalparkverwaltung erhältlich. Per E-Mail kann es bei unterwegs@nationalpark-harz.de bestellt werden.

Sympathieträger des Nationalparks ist der Luchs. Diese große Katze mit ihren typischen Pinselohren ist seit 2000 wieder zurück im Harz und hat mittlerweile auch weitere Teile Niedersachsens, Sachsen-Anhalts, Thüringens und Hessens wieder besiedelt. In freier Wildbahn sind die Luchse sehr scheu. Daher werden im Luchsschaugehege an der Nationalpark-Waldgaststätte Rabenklippen regelmäßige Luchsfütterungen durchgeführt - weitere Informationen und Fütterungstermine siehe www.luchsprojekt-harz.de


Sehr beliebt ist auch der Brockengarten - bereits 1890 wurde dieser botanische Garten auf der Kuppe des 1.141 m hohen Brockens eingerichtet. Klimatisch mit Höhenlagen von 1.700 bis 1.900 m der Schweizer Alpen gleichzusetzen, findet man hier alpine Pflanzen aus aller Welt. Auch gibt es einige Pflanzen, die nur hier wachsen, wie zum Beispiel die Brockenanemone. In der Sommersaison führt der Brockengärtner durch sein Reich, erläutert die klimatischen Bedingungen, stellt die Pflanzen vor und beschreibt ihre Eigenheiten. An den Wochenenden ist ein Besuch im Brockengarten in Verbindung mit der Brocken- Rundwanderwegsführung möglich.

Für Familien ist der Löwenzahnpfad bei Drei Annen-Hohne ein guter Tipp. Der Natur-Entdecker-Pfad mit seinen sieben Stationen ist nicht nur für Kinder eine besondere Attraktion - Infotafeln, Drehsäulen, Träumerbank und Hör-Eule sind beliebte Besuchsziele. Das 25-jährige Jubiläum der beliebten Kindersendung "Löwenzahn" war Anlass zur Gestaltung dieses Naturerlebnispfades der besonderen Art. Unweit der Brockenbahn schlängelt sich der Weg durchs Gehölz - mit sieben Entdeckerstationen zum Tüfteln und Forschen. Welches Tier hinterlässt welche Spur? Diese Frage beantwortet eine Tierspurenstation. Ein morscher Baumstamm verrät, wer gerne in totem Holz
krabbelt und wohnt. Weitere Stationen sind unter anderem ein Waldmemory und ein Barfußpfad. In den warmen Monaten kann der Weg täglich und kostenlos genutzt werden, nur im Winter wird er abgebaut. Zudem bietet der Nationalpark Harz verschiedene Umweltbildungsaktionen auf dem Löwenzahnpfad an. Ganz in der Nähe befindet sich das neue Natur-Erlebniszentrum HohneHof.

Anliegendes Foto von Dr. Ulrich Krynitz (Natur erleben am winterlichen Brocken) frei mit dieser PI.


Erste Nationalpark-Loipen werden gespurt
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Wernigerode - Sankt Andreasberg. Der Nationalpark Harz begann an diesem Wochenende mit dem Spuren der ersten Loipen in beiden Bundesländern rund um den Brocken. Sowohl in Niedersachsen als auch in Sachsen-Anhalt war seit diesem Tag die Schneehöhe ausreichend, um zumindest einen Teil der Loipen in den höheren Lagen des Parks zu spuren.

Gute Infrastruktur
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Der Nationalpark Harz ging gut gerüstet in die Wintersaison 2011/2012. Die Nationalpark-Werkstätten, die zuständigen Nationalpark-Revierförstereien und die Ranger in beiden Bundesländern haben in gemeinsamer Arbeit die Besuchereinrichtungen runderneuert, sodass wir für den bevorstehenden Gästeansturm gut gerüstet sind.

Die Gesamtlänge der Loipen und Skiwanderwege im Nationalpark Harz beträgt ca. 150 km; sie befinden sich in Höhenlagen von 350 bis 930 m und weisen alle Schwierigkeitsgrade von leicht bis schwer auf. Wenn kein Tauwetter kommt, können wir also bald wieder für längere Zeit zahlreiche gut präparierte, schneesichere Loipen in herrlicher Nationalpark-Natur anbieten.

Skizentren innerhalb des Nationalparks befinden sich in Altenau-Torfhaus (Skiabfahrten mit Liftanlagen, Rodelhang) und Sankt Andreasberg-Sonnenberg (Skihänge, 4 Lifte). Aufgrund des Klimawandels sind nur noch die höhergelegenen Loipengebiete einigermaßen schneesicher - es sind die Areale rund um Achtermann, Acker, Drei-Annen-Hohne, Schierke, Sonnenberg und Torfhaus. Rast- und Einkehrmöglichkeiten entlang der Loipen und Skiwanderwege bieten die Waldgaststätten Hanskühnenburg auf dem Acker, Ilsestein, Plessenburg und die Nationalpark-Rangerstation Scharfenstein bei Ilsenburg, Rehberger Grabenhaus und Rinderstall bei Sankt Andreasberg; Molkenhaus und Rabenklippe bei Bad Harzburg sowie die Steinerne Renne zwischen Drei Annen-Hohne und Wernigerode.

Schwere Zeit für die Tierwelt etwas erleichtern
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Loipen im Nationalpark sind aktiver Naturschutz - störempfindliche Bereiche werden durch Besucherlenkung beruhigt. Denn für die Tierwelt ist der Winter die schwerste Zeit. Der Nationalpark Harz bittet daher alle Gäste, bei allem Spaß an Sport und Spiel den rücksichtsvollen Umgang mit der Natur nicht zu vergessen.
="#Sternenhimmel">Sternenhimmel über Sankt Andreasberg - spannende Himmelsbeobachtungam 3. März 2012nbedacht querfeldein wandern, richten oft unbewusst schwere Schäden in der Natur an. Tiere werden aufgeschreckt und aus ihren Verstecken vertrieben. Finden sie danach nicht genug Nahrung, um wieder zu Kräften zu kommen, kann das ihren Tod bedeuten. Der Park bittet daher eindringlich, Lärm zu vermeiden, Hunde anzuleinen und auf das Skilaufen in der Dämmerung und bei Nacht zu verzichten.

Weitere Informationen gibt es auf den Internet-Seiten des Nationalparks unter www.nationalpark-harz.de

Für Rückfragen stehen Ihnen zur Verfügung:
- Loipen in Niedersachsen westlich der B 4: Nationalpark-Revierförster Henning Ohmes 0170-22 09 179
- Loipen in Niedersachsen östlich der B 4: Nationalpark-Revierförster Ulrich Schulze 0171-12 51 258
- Loipen in Sachsen-Anhalt: Nationalparkwacht-Leiter Henning Möller 0170-570 9022


Oker - Lebendige Vielfalt. Ein Goslarer Stadtteil und seine Naturschätze

Goslar. Der Name ist Programm: Lebendige Vielfalt. Goslars Stadtteil Oker ist bisher nicht gerade als Naturoase aufgefallen, eher als das genaue Gegenteil, denn Oker ist ein alter Industriestandort mit den bekannten Schwermetallproblemen. Das könnte vielleicht in Zukunft anders werden. Der Goslarer Autor, Fotograf und Filmemacher Gerwin Bärecke hat in einer 96-seitigen Broschüre mit über 170 Farbfotos zusammengefasst, was denn so alles abseits von Schwermetallbelastung und Haldenbrand zu sehen ist, wenn man in Oker oder seiner unmittelbaren Umgebung spazieren geht. Das Werk heißt "Oker - Lebendige Vielfalt, Ein Stadtteil und seine Naturschätze".

Das Fazit: Man muss bei Spaziergängen in und um Oker eigentlich nur eines machen: Augen und Ohren auf. Bemerkenswert sind dabei schon einige Seltenheiten wie heimische Orchideen, prächtige Libellen und farbschillernde Schmetterlinge. Aber darauf kommt es dem Autor gar nicht an. Es geht um die Vielgestaltigkeit und Vielfalt der Lebensräume und um die zahllosen Pflanzen- und Tierarten, die dort ihre Heimat gefunden haben. So war auch das Internationale Jahr der Biodiversität, welches die UNESCO für 2010 ausgerufen hatte, die Inspiration für die Broschur.
Auf eine weitere Besonderheit weist Gerwin Bärecke schon im Vorwort hin:
acht von zehn Tierarten, die uns draußen begegnen, haben mehr als vier Beine, gehören also zu den Krabbeltieren. Es sind also nicht Reh, Fuchs und Hase, denen die Welt gehört, sondern Spinne, Heuschrecke, Schmetterling und Ameise.

Gleichzeitig hat Bärecke einen Film gemacht, der das Thema noch aus einem anderen Blickwinkel aufgreift. Der rund einstündige Film ist eine Reise durch die Jahreszeiten in Oker und seiner unmittelbaren Umgebung. "Broschur und Film zeigen schon eine ganze Menge Naturschätze in Oker," so Gerwin Bärecke, "aber es ist wohl eher wie bei einem Eisberg: Das weitaus meiste haben wir noch gar nicht gesehen." Da bleibt noch viel Raum für eigene Entdeckungen für diejenigen, die sich von der Begeisterung anstecken lassen und vielleicht selbst auf Entdeckungsreise gehen.

Broschur und Film sind z. Zt. in der Löwen-Apotheke in Oker erhältlich, die Broschur für 5,- Euro, die Doppel-DVD (mit Bonus-DVD, Filmberichte aus Oker der letzten 6 Jahre) für 14,- Euro oder beides zusammen für 16,- Euro. 

Bestellmöglichkeiten per E-Mail gibt es auf www.goslar-tv.de sowie www.natur-und-umwelthilfe-goslar.de und natürlich beim Autor direkt über die E-Mail-Adresse info@gerwinb.de. Bei Postversand kommen jeweils noch einmal 1,45 Euro Porto hinzu.

Hrsg. Natur- und Umwelthilfe Goslar e.V.
Regine Schulz
www.natur-und-umwelthilfe-goslar.de
info@natur-und-umwelthilfe-goslar.de

Bild: Broschur und Videocover mit aufgeschlagenem Heft (der Grashintergrund ist Absicht, keine Notlösung!)
Bildmontage Vielfalt: Vielfalt: Okers Naturschätze!


Erste Schritte zu den Sternen

Mit einer drehbaren Kosmos-Sternkarte wird das problemlose Auffinden von Himmelsobjekten anschaulich erklärt. Bei guter Witterung können die mit Hilfe der Karte aufgesuchten Objekte durch verschiedene Teleskope beobachtet werden.

Ort: Nationalparkhaus Sankt Andreasberg, Erzwäsche 1
Termin: Samstag, 8. Oktober 2011, 18.00 Uhr
Leitung: Verein Sternwarte Sankt Andreasberg
Kosten: 1 € Kinder, 2 € Erwachsene
Anmeldung und Information: 05582-923074


Neues Buch zum Harzer Grenzweg und zum Grünen Band Harz erschienen
"Vom Todesstreifen zur Lebenslinie - Der Harz" von Reiner Cornelius

Natur erleben - Heimat entdecken - Wandern, das ist das Motto des Buchs "Vom Todesstreifen zur Lebenslinie - Der Harz". Es geht auf eine Lese- und Bilderreise quer durch den Harz, immer entlang der ehemaligen Grenze. Wir steigen durch das ehemalige "Niemandsland" auf den Gipfel des Brockens und erkunden Täler und Höhen im ehemaligen Grenzsperrgebiet des heutigen Nationalparks. Wir wandern über die Bergwiesen der Oberharzer Orte Sorge, Hohegeiß und Benneckenstein. Über alte Grenzerpfade geht es zum Kloster Walkenried, von wo aus Höhlen, Klippen und Erdfälle der Südharzer Gipskarstlandschaft erkundet werden.
Es folgen Ausflüge nach Wernigerode, Ilsenburg, Nordhausen und Pöhlde.
Und wir "fahren" in die Stollen der KZ-Gedenkstätte Mittelbau Dora ein, wo wir mit dem Wahnsinn von Hitlers Rüstungsproduktion konfrontiert werden.

Der Autor führt zu den interessantesten und schönsten Stellen beiderseits der ehemaligen Grenze, ohne dabei historische Problemstellen auszusparen. Er erkundet mit uns die Natur des ehemaligen Grenzgebietes, das Grüne Band, auf hochinteressante und niemals langweilige Weise. Er besucht Klöster, Burgen und Fachwerkstädte, berichtet über den Bergbau, das Hüttenwesen und die Wasserkraftnutzung. Er informiert über Geschichte und berichtet über lebendiges Brauchtum. Zudem trifft er Harzer Persönlichkeiten wie den Leiter des Nationalparks Andreas Pusch, Brocken-Benno, Ole Anders, den "Vater der Luchse", den Geologen Dr. Friedhart Knolle, Dr. Gunter Karste, den Leiter des Brockengartens, den Brocken-Wirt und nicht zuletzt die Zeitzeugin Ilse Leßmann aus Stapelburg.

25 Rundtouren, 5 Stadtspaziergänge und die 4 Etappen des Harzer Grenzweges werden beschrieben und mit speziell angefertigten Karten instruktiv untermalt.

"Vom Todesstreifen zur Lebenslinie - Der Harz"
Autor: Reiner Cornelius
Herausgeber: Bund für Umwelt und Naturschutz, Harzklub, Stiftung für
Umwelt, Natur- und Naturschutz des Landes Sachsen-Anhalt und Stiftung
Naturschutz Thüringen.
232 Seiten, über 300 farbige, zum Teil großformatige Bilder und Grafiken
Fester Einband im Format 17,5 x 24,5 cm
Auwel-Verlag, ISBN 978-3-9812981-2-3
Preis: 22,50 €