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Aktuell 2019


10 Jahre Nationalpark-Besucherzentrum TorfHaus

Am 1.1.2009 öffnete das Nationalpark-Besucherzentrum TorfHaus inmitten des länderübergreifenden Nationalparks Harz erstmalig seine Türen.

Damit gelang der Öffentlichkeits- und Bildungsarbeit des Nationalparks Harz und des BUND ein Quantensprung – denn mehr als 1.170.000 Gäste fanden seither den Weg in die Ausstellungs- und Informationsräumlichkeiten. Dort können sie sich über die lebendige Naturdynamik der Bergwildnis des Nationalparks kundig machen, die einzigartigen Hochmoore und die Bedeutung des Grünen Bandes kennenlernen und sich über die vielfältige Geologie des Harzes informieren. Das Nationalpark-Besucherzentrum TorfHaus  wird federführend vom Bund für Umwelt und Naturschutz Niedersachsen e.V. betrieben und setzt die erfolgreiche Arbeit des ehemaligen, seit 1995 aktiven Nationalparkhauses Altenau-Torfhaus fort.

An den über 4300 Veranstaltungen des BUND-Teams nahmen seit 2009 mehr als 45.000 Personen teil. Nicht nur bei Vorträgen und Seminaren, geführten Wanderungen in die Bergwildnis, Hochmoorexkursionen, Bildungsurlauben und Wildniscamps, sondern auch bei Betriebsausflügen, Schulklassen- und Jugendgruppenveranstaltungen u.v.m. fließt die langjährige Erfahrung der vier hauptamtlichen Biologen, die von einem Historiker und Freiwilligendienstlern unterstützt werden, in die umfangreiche Themenpalette der Veranstaltungsangebote ein. Die Vermittlung und Moderation naturdynamischer Prozesse liegt dem BUND-Team ganz besonders am Herzen. Infolge von Monokulturwirtschaft und Klimaveränderungen wandeln sich die Fichtenbestände durch Borkenkäfer-Massenvermehrungen rasant. „Wir haben hier die große Chance, sehr viele Menschen für das Nationalparkziel Natur Natur sein lassen zu begeistern. Gleichzeitig können wir Akzeptanz schaffen für den radikalen und regional großflächigen Wandel ehemaliger Fichtenforste, der oftmals als verstörend empfunden wird, hin zu einer artenreicheren, lebendigen und abwechslungsreichen Wildnis“, so die Leiterin Heike Albrecht-Fechtler.

Aktuell ist geplant, das Zentrum zu erweitern und attraktiver zu gestalten, um die Gäste einzuladen, länger zu verweilen und immer wieder zu kommen. Neue interaktive und barrierefreie Vermittlungsmethoden werden die zentralen Botschaften dann spielerisch, humorvoll und verblüffend präsentieren und den Entdeckergeist der Besucher wecken.  Die Einzigartigkeit und Schutzwürdigkeit des Harzes sowie des Nationalparks als sein wildes Herz stehen im Mittelpunkt. Dafür werden die bereits vorhandenen Ausstellungselemente überarbeitet und ergänzt und auch neue Themen integriert, wie z.B. die Harznatur, der Klimawandel und ein Wechselausstellungsbereich.

Nach Verzögerungen soll die Umsetzung der Erweiterung nun im Jahr 2019 Fahrt aufnehmen. Die Fördermittel stehen der Nationalparkverwaltung Harz und der Berg- und Universitätsstadt Clausthal-Zellerfeld sowie dem projektleitenden BUND zum Abruf bereit.  Sie kommen aus dem Förderprogramm Landschaftswerte und dem Südniedersachsenprogramm sowie von der Allianz-Umweltstiftung, der Bingo-Umweltstiftung und den Harzwasserwerken.

Weitere Informationen: www.torfhaus.info


Naturerlebnis-Programm 2019 des Nationalparks Harz ist da
Fast 1000 Termine und Veranstaltungen für Natur-Fans

Das Naturerlebnis-Programm 2019 des Nationalparks Harz steht ab sofort in Druckform und auf der Nationalpark-Webseite online zur Verfügung. Auch im nächsten Jahr können unsere Gäste wieder an fast 1000 Terminen und Veranstaltungen teilnehmen. Für Naturbegeisterte gibt es im Nationalpark Harz zusammen mit Nationalpark-Rangern, Förstern und den Mitarbeitern der Nationalparkhäuser zu allen Jahreszeiten viel zu entdecken. Fledermaus-Exkursionen, Tierspurensuche oder ein Naturerlebnis für die ganze Familie – thematisch ist für jeden etwas dabei.


Naturerlebnisprogramm des Nationalparks Harz mit allen Veranstaltungen 2019
als handliche Broschüre zum Mitnehmen (Fotos: Sebastian Berbalk)
oder als Download >>> hier

Auch in diesem Jahr hat der Nationalpark einen inhaltlichen Schwerpunkt auf das Thema „Der Nationalparkwald auf dem Weg zur Wildnis“ gelegt, denn mit dem fortschreitenden Waldwandel mehren sich die Fragen unserer Gäste dazu.
In der Rubrik „Veranstaltungen“ auf der Nationalpark-Webseite www.nationalpark-harz.de  werden in den nächsten Tagen alle Termine chronologisch geordnet eingestellt. Auch eine Auswahl nach Ort oder Veranstaltungstyp ist auf der Plattform möglich. Zur besseren Planung können die Termine zudem direkt in den Handy- oder Outlook-Kalender geladen werden. Eine Kartenübersicht macht das Finden des Veranstaltungstreffpunkts noch einfacher.
Das gedruckte Naturerlebnis-Programm enthält zusätzlich zu den Veranstaltungsterminen 2019 wieder viele Zusatzinformationen über all das, was der Nationalpark Harz darüber hinaus zu bieten hat, angefangen bei den Nationalparkhäusern, den Nationalpark-Partnern und Nationalparkgemeinden bis hin zu öffentlichen Verkehrsanbindungen, Umweltbildung und vielem mehr.
Das Heft im handlichen Flyer-Format ist in allen Nationalparkhäusern und Informationsstellen, bei den Rangern und in zahlreichen Tourist-Infos der Region erhältlich. Es kann auch bei der Nationalparkverwaltung Harz unter Tel. 03943/5502-31 oder über die E-Mail-Adresse unterwegs@nationalpark-harz.de bestellt werden. Zudem ist es auch als Downloadversion auf www.nationalpark-harz.de  verfügbar.


Neuausrichtung des Nationalpark-Partnerprogramms im Harz – eine Jahresbilanz 2018 – 2019 werden die ersten neuen Nationalpark-Partner ausgezeichnet

Wernigerode – Braunlage. Eine erfolgreiche Jahresbilanz zieht der Nationalpark Harz für das Projekt der Neuausrichtung seiner Partner-Initiative. Das System der sog. Nationalpark-Partner gibt es bundesweit in vielen Nationalparken und anderen Großschutzgebieten. Im Harz wird das Nationalpark-Partnerprogramm nach nunmehr 12 Jahren analysiert und neu ausgerichtet. Mit der Projektdurchführung ist die Firma inspektour GmbH – Tourismus- und Regionalentwicklung aus Hamburg beauftragt.

Für eine erfolgreiche und nachhaltige Neugestaltung wurden relevante Akteure schon frühzeitig in einer projektbegleitenden Arbeitsgruppe beteiligt. Im Verlauf des Jahres 2018 hat die Arbeitsgruppe, aufbauend auf Befragungsergebnissen und Workshopanalysen, die Projektziele neu formuliert sowie das Selbstverständnis des Nationalpark-Partnerprogramms entwickelt. In einem weiteren Workshop zum Bewerbungsverfahren am 6.11.2018 konnten Ideen und Gedankenansätze für das Bewerbungsverfahren gesammelt und auf realistische Umsetzung in der Praxis geprüft werden. Dabei waren wichtige Fragen zu beantworten: Wie kann ein stabiles und wirkungsvolles Bewerbungssystem für das Nationalpark-Partnerprogramm Harz langfristig aussehen? Welche Kriterien sollen touristische Akteure erfüllen, um Nationalpark-Partner werden zu können?

Teilnehmer waren:

  • Nationalpark-Partner
  • Nationalpark-Waldgaststätten
  • Tourist-Informationen
  • HTV
  • Reiseveranstalter „Wandern im Harz“
  • Mountainbike-Guides
  • Interessierte Gaststätten und Beherbergungsbetriebe
  • Verkehrs- und Mobilitätsbetriebe
  • Interessierte Touristenführer/-guides
  • Nationalpark-Einrichtungen
  • Weitere freizeittouristische Einrichtungen

Aufbauend auf den Ergebnissen aus den Workshops und verschiedenen Umfragen im Nationalpark und in der Region werden nun 2019 u. a. die Kriterien und das zukünftige Bewerbungs-/Zertifizierungsverfahren entwickelt. Geplant ist, dass 2019 die ersten Partner nach dem neuen System ausgezeichnet werden.

 

Ein Meilenstein – Partner-Betriebe und Initiative ServiceQualität Deutschland (SQD)

 

Ein interessanter Mehrwert des Projekts ergab sich erst jüngst, angestoßen von der langjährigen Nationalpark-Partnerin Sabine Günther, die mit ihren Ferienwohnungen am Markt in Wernigerode schon seit vielen Jahren die SQD-Zertifizierung durchläuft. Um ServiceQ-Betrieb zu werden, muss ein Unternehmen einen Qualitäts-Coach in seinen Reihen haben. Zudem muss der Betrieb eine Servicekette untersuchen, zwei unternehmensadäquate Werkzeuge bearbeiten und einen Maßnahmenplan erstellen. Verhandlungen haben nunmehr ergeben, dass alle Partner-Betriebe – auch bundesweit – ihre Partner-Auszeichnung als Qualitätsauszeichnung im Bereich der „Anerkennungswerkzeuge“ zur SQD-Zertifizierung heranziehen können. Mehr Informationen unter www.q-deutschland.de.  

 

Hintergrund

 

Im Nationalpark-Partnerprogramm Harz arbeiten Schutzgebiet und Nationalpark-Partner eng zusammen. Ziel ist es, den Nationalpark-Gedanken in einer aktiven Partnerschaft innerhalb der Region und bei unseren Gästen zu festigen, den umweltfreundlichen und nationalparkorientierten Tourismus weiterzuentwickeln und damit die  Region nachhaltig zu fördern. Die Nationalpark-Partnerbetriebe sind Botschafter des Nationalparks und ein Bindeglied zwischen Nationalparkverwaltung, Einwohnern und Gästen.

 

Seit 2006 sind 47 Beherbergungsbetriebe in der Nationalparkregion ausgezeichnet und vernetzt. Um eine Weiterentwicklung zu ermöglichen, wurde das Projekt „Neuausrichtung der Nationalpark‐Partnerschaft“ entwickelt. Ergebnis soll ein regional angepasstes und nachhaltiges Strategie-, Organisations- und Finanzierungskonzept sein, um einen langfristigen Erfolg der Partnerschaft sicherzustellen. Mit neuen Ideen und Impulsen werden Maßnahmen entwickelt und im Projektzeitraum sowie darüber hinaus umgesetzt.

 

Die bisherige Nationalpark-Partnerschaft ist hier dargestellt: www.nationalpark-harz-partner.de

 

Foto: Treffen der Planungsgruppe der touristischen Nationalpark-Partnerschaft im Harz zur Neuausrichtung des Projekts


Sterne statt Feuerwerk zum Schutz der Natur
Nationalparkverwaltung wünscht schöne Feiertage und erinnert an das ganzjährige Feuerwerksverbot

Im Nationalpark Harz gilt zum Schutz der Natur ganzjährig ein Verbot, Feuerwerkskörper zu zünden. Zum Schutz der Tiere und Pflanzen bittet die Nationalparkverwaltung Harz alle Bürger und Gäste, diese Regel strikt einzuhalten – nicht nur auf dem Brocken, sondern grundsätzlich auf allen Flächen des Schutzgebiets. Mit ein wenig Glück lässt sich stattdessen ein ganz anderes – natürliches – Himmelsfeuerwerk betrachten. Da der Nationalpark Harz zu den dunkelsten Regionen Deutschlands gehört, kann man hier in klaren Nächten zahlreiche Sterne und die Milchstraße besonders gut sehen. Und das ganz ohne Böllerlärm und Raketengeheul – die Tiere des Waldes und zahlreiche Haustiere, deren Besitzer hoffen in den stillen Regionen Zuflucht zu finden, werden es Ihnen danken.

Die Nationalparkverwaltung Harz wünscht allen Bürgerinnen und Bürgern ein geruhsames Weihnachtsfest und einen guten Rutsch in ein gesundes neues Jahr 2019!



Sterne statt Feuerwerk – Käuze jagen in der Dämmerung. Feuerwerksraketen und Böller können bei ihnen und anderen Vögeln nicht nur zu Panikreaktionen, sondern durch die Blendwirkung sogar zu einem Verlust des Orientierungsvermögens führen (Foto: Sebastian Berbalk)

Warum ist das Feuerwerksverbot für die Tierwelt so wichtig?

Für die im Winter ohnehin oft am Limit befindliche Tierwelt sind sowohl das Knallen als auch die Licht- und Blendwirkung von Feuerwerkskörpern ernst zu nehmende Gefährdungen. Anders als Verkehrsgeräusche oder Beunruhigungen entlang von stark frequentierten Wegen, an die sich die Tiere mehr oder weniger gut gewöhnen können, werden diese plötzlich und heftig auftretenden Störungen als hochgradige Bedrohung erkannt.
Diese den Tieren völlig unbekannten Erscheinungen können zu plötzlichem Fluchtverhalten, unkoordinierten Reaktionen und am Ende zu lebensbedrohenden Gefährdungen führen. Haustierhalter wissen, dass selbst unsere an Zivilisationslärm gewöhnten Hunde und Katzen teilweise panisch reagieren. Die Blendwirkung von Feuerwerksraketen kann bei Vögeln sogar zu einem Verlust des Orientierungsvermögens führen. Das sollten wir den Wildtieren ersparen.

Foto: Nationalpark Harz


Fotowettbewerb HarzNATUR startet wieder - Einsendeschluss ist der 15. März 2019

Der Nationalpark Harz ruft gemeinsam mit der SilverLynx Media GmbH aus Herzberg Fotografinnen und Fotografen auf, ihre schönsten und spektakulärsten Bilder aus dem Harzer Nationalpark beim Fotowettbewerb HarzNATUR 2019 einzureichen. Mit ihren Motiven von spannenden Tierbegegnungen, atemberaubenden Landschaften oder den kleinen Wundern am Wegesrand können Hobby- und Profi-Fotofreunde ihre Faszination für die Natur im Nationalpark Harz mit anderen teilen. Die schönsten Bilder begeistern regelmäßig viele Menschen in einer vielbeachteten Foto-Ausstellung und im jährlich erscheinenden Nationalpark-Fotokalender HarzNATUR.



Beim Fotowettbewerb HarzNATUR geht es vor allem darum, die eigene Begeisterung für die Harzer Natur in beeindruckenden Fotomotiven auszudrücken. Teilnehmen kann, wer Spaß am Fotografieren hat. Die Teilnahme ist kostenfrei. Einsendeschluss ist der 15. März 2019. Das Einhalten der Nationalparkregeln ist selbstverständlich auch beim Fotografieren Pflicht.

Alle Informationen zu den vier Wettbewerbskategorien, was es zu gewinnen gibt und die genauen Teilnahmebedingungen gibt es auf www.fotowettbewerb-harznatur.de oder per Post oder Telefon beim Nationalpark Harz, Außenstelle Oderhaus, 37444 Sankt Andreasberg, Telefon 0 55 82 / 91 89 – 41.

Alle Teilnehmenden unterstützen aktiv die Harzer Luchse und ihre Erforschung, denn 100 % der Erlöse des Fotokalenders kommen dem Luchsprojekt Harz zugute: Dieses ermöglichte mit einer erfolgreichen Wiederansiedlungskampagne die Rückkehr der großen Samtpfoten in den Harz und ihre Ausbreitung in angrenzende Gebiete. Heute widmet sich das Projekt vor allem der Dokumentation der weiteren Entwicklung und der Forschung beispielsweise zu den Ausbreitungswegen der Harzer Luchse.

>>> zur pdf-Datei: Ausschreibung HarzNATUR

Foto: Kategorie B: „Brockenmilchstraße“ von Matt Aust aus Halle


Wegweisende Neuerungen - Überarbeitung von Hinweisschildern und Wanderwegemarkierungen im Nationalpark Harz

Wer dieser Tage durch den Nationalpark Harz wandert, findet an vielen Stellen erneuerte oder neu installierte Beschilderungen der Wanderwege. Bis zum Ende der Wandersaison 2018 wurden zahlreiche Markierungen im Nationalparkgebiet überarbeitet und auch neue Ziele in die Wegweiser aufgenommen. Wenn Eis und Schnee im Harz Einzug halten, werden die Außenarbeiten weitgehend beendet sein. Über die Wintermonate werden weitere Schilder in den Nationalpark-Werkstätten aufgearbeitet und die Besucherlenkung für noch ausstehende Nationalpark-Teile optimiert.

Mit den aktuellen Änderungen in der Beschilderung nimmt der Nationalpark Harz auch zahlreiche Bürgerhinweise auf. So wurde beispielweise vor kurzem die Ausschilderung des beliebten Rundwanderwegs „Rund ums Torfhausmoor“ bei Torfhaus erneuert. Besonders beliebte Wanderziele wie der WaldWandelWeg oder das neue Luchsdenkmal am Kaiserweg wurden ergänzt. Auch die Beschilderung der Mountainbike-Routen wurde überarbeitet. Weitere Markierungsarbeiten erfolgten auf dem Hölle-Landmann-Pfad, der auch als „Eulenstieg“ bekannt ist. Ein neues, orangefarbenes Eulensymbol weist nun den Weg auf diesem sehr anspruchsvollen Pfad durch eine besonders wilde Gegend des Schutzgebiets. In naher Zukunft werden hier an unübersichtlichen Stellen noch weitere Wegweiser ergänzt, ebenso wie am Höllenstieg zum Brocken.

Auf dem Brockengipfel soll im kommenden Jahr ein neues Wegeleit- und Informationssystem installiert werden. Bei den extremen Wetterbedingungen der Brockenkuppe müssen diese Schilder natürlich besonders robust sein. Erste Probebohrungen für die sturmfeste Verankerung sind deshalb bereits im November diesen Jahres erfolgt. Die Aufstellung der neuen Wegweiser ist für das kommende Frühjahr geplant.

Einen wichtigen Hinweis möchte der Nationalpark Harz dennoch allen Wanderern mit auf den Weg geben: Für den Fall der Fälle gehört immer eine gute Wanderkarte in den Rucksack! Trotz aller Bemühungen für besucherfreundliche Markierungen und Hinweisschilder dient diese Absicherung der Hilfe zur Selbsthilfe. Sturm kann selbst stabile Schilder umwerfen, die Navigationssoftware auf dem Handy kann ausfallen. Moderne Karten geben Sicherheit und liefern heute zahlreiche weitere Informationen über das Wandergebiet.

Foto frei mit dieser PI: Neuer Schilderbaum in Torfhaus mit dem Brocken im Hintergrund, Foto Claudia Mothes, Nationalpark Harz.


Noch sechs Wochen bis zum Bewerbungsschluss – wieder vier Open-Air-Nationalpark-Semester ausgeschrieben – Commerzbank-Umweltpraktikanten können sich bis zum 15. Januar 2019 bewerben

Wernigerode – Braunlage. Das Commerzbank-Umweltpraktikum bringt frischen Wind in das Studium zahlreicher Studenten, die den Prüfungsstress und Uni-Alltag für ein mehrmonatiges Praktikum in den schönsten Landschaften Deutschlands hinter sich lassen wollen und mal etwas Neues ausprobieren möchten. Bewerbungsschluss ist der 15. Januar 2018. Weitere Informationen gibt es in www.umweltpraktikum.com

 

Im Nationalpark Harz waren es 2018 vier Studenten in vier Einsatzstellen: Nationalpark-Besucherzentrum TorfHaus, Natur-Erlebniszentrum Hohne-Hof, Nationalpark-Bildungszentrum Sankt Andreasberg und Nationalparkhaus Sankt Andreasberg.

Das Commerzbank-Umweltpraktikum bietet die einmalige Chance, Natur intensiv zu erleben und dabei wichtige Kompetenzen für die spätere Berufswahl zu erwerben. Im Zuge des Praktikums werden praxisnahe Inhalte aus den Bereichen Öffentlichkeitsarbeit und Umweltbildung vermittelt – vom Watzmann über den Harz bis zum Wattenmeer. Im Mittelpunkt stehen die großen Herausforderungen unserer Gesellschaft: Energie, Umwelt und Klimaschutz.

 

Die Arbeit der Praktikanten ist dabei im Nationalpark Harz sehr vielfältig – von geführten Wanderungen über Gespräche zum Thema Borkenkäfer und die Beantwortung der Frage „Stirbt der Wald“ über Mitarbeit an Forschungsprojekten bis hin zur Vorbereitung und von Junior-Ranger-Fahrten und Camps ist fast alles dabei…

 

Seit dem Start 1990 hat sich das Commerzbank-Umweltpraktikum zu einer nicht mehr wegzudenkenden Größe im gesellschaftlichen Engagement der Bank entwickelt. Zahlreiche Praktikanten haben bisher in den teilnehmenden Nationalparken, Naturparken und Biosphärenreservaten einzigartige Orte für ihr Engagement gefunden. Die Absolventen bringen ihre Erfahrungen dort ein, wo sie sich bewegen – sei es in Wirtschaft, Politik, Gesellschaft oder Umwelt. Vielen Teilnehmern hat das Umweltpraktikum den Einstieg ins Berufsleben geebnet.

 

Anl. Foto frei mit dieser PI: Umweltbildung im Nationalpark Harz – die Hauptaufgabe der Commerzbank-Umweltpraktikanten, hier Henrike Wilmsen mit einer Schülergruppe, Foto Nationalpark Harz